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Abstiegskampf immer irrer: Geistheiler: So will ich den HSV retten

Enttäuscht gehen die Rothosen nach der Niederlage gegen Augsburg vom Platz. Nun soll ihnen ein Geistheiler helfen...
Enttäuscht gehen die Rothosen nach der Niederlage gegen Augsburg vom Platz. Nun soll ihnen ein Geistheiler helfen...
Foto: dpa

Ein Geistheiler soll den HSV retten! Joseph Kuhnert setzt für den Klassenerhalt auf Bergkristalle, die „Blume des Lebens“ und Harmonie. Wie schon 2007, als er den Bundesliga-Dino schon einmal unterstützt hatte, nehmen die Profis sein Angebot gerne an. Am Dienstag stößt der 53-Jährige wieder zum Team. Mit der MOPO sprach der Geistheiler vorab exklusiv.

MOPO: Herr Kuhnert, wie genau können Sie dem HSV helfen?

Joseph Kuhnert: Es ist eigentlich ganz einfach. Ich führe Körper, Seele und Geist in die Harmonie zurück und gleiche die vier Elemente aus. Die Behandlung ist dabei sehr unterschiedlich, das hängt vom jeweiligen Patienten ab.

Und wie sieht das Ganze praktisch aus? Sie sollen mit Kristallen arbeiten …
Ja, ich habe einen speziellen Trainer gehabt, der mir die Speicherung von hoher Energie in Bergkristallen beigebracht hat. Diese werden dann in einem speziellen Muster, der Blume des Lebens, angeordnet. Das Muster ist auch auf vielen heiligen Tempeln, schon aus der Zeit der alten Ägypter zu finden. Seit Urzeiten ist also klar, dass es hilft. Und schon 2007 hat es beim HSV gut funktioniert. Aber das alles ist nur Begleitmusik, die hauptsächliche Energie fließt durch mich und den Kontakt und die Einweihungen, die ich von den Spielern erhalte.

Hilfsmittel von Kuhnert: Die Blume des Lebens.
Hilfsmittel von Kuhnert: Die Blume des Lebens.
Foto: hfr

Das klingt für viele sicher nach Hokuspokus …
Unsere Branche wächst stetig, per Mundpropaganda verbreiten sich die Erfolgsgeschichten schnell. Natürlich gibt es in diesem Bereich einige Scharlatane, aber die gibt es überall. Viele Vereine arbeiten inzwischen mit Leuten, die ähnlich wie ich arbeiten. Das ist nicht mehr so ungewöhnlich.

Wie sind Sie eigentlich zu diesem besonderen Job gekommen?
Meine Frau hatte nach unserem ersten Kind Lähmungserscheinungen. Wir haben die ganze Odyssee an Orthopäden und Chiropraktikern durchgemacht. Es hieß, mit dieser Wirbelsäule sei ein zweites Kind unmöglich. Dann sind wir zu einem Heilpraktiker. Gleich nach dem ersten Besuch war die Lähmung weg, nach vier Jahren haben wir unser zweites Kind bekommen. Ich wurde neugierig, habe 2002 meinen Job als Bankdirektor bei der Credit Suisse aufgegeben und mich mit der Abfindung selbstständig gemacht und mir einen Kindheitstraum erfüllt.

Wie kam der Kontakt zum HSV zustande?
Ich habe angeboten, wie schon 2007 zu helfen. Wir waren laufend in Kontakt, es besteht seitdem ein freundschaftliches Verhältnis. Aber ich hätte gerne schon früher angefangen, dann wäre mir mehr Zeit geblieben. Aber ich bin gut frequentiert, gleich einige Spieler haben mich ausprobiert. Es ist alles auf freiwilliger Basis.

Können Sie den HSV überhaupt noch retten?
Nein, ich nicht. Ich kann nur helfen, die Jungs in Harmonie zu bringen. Denn klar ist, dass man so seine Leistung besser abrufen kann. Sie haben mehr Kraft, mehr Energie. Am Ende kommt es aber darauf an, dass es zielführend auf dem Platz umgesetzt wird.

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