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„Sehr enttäuschend“: Kacar klagt Frankfurt an

Bleibt beim HSV: Gojko Kacar muss sein Glück nach dem gescheiterten Wechsel zur Eintracht weiter in Hamburg suchen.
Bleibt beim HSV: Gojko Kacar muss sein Glück nach dem gescheiterten Wechsel zur Eintracht weiter in Hamburg suchen.
Foto: Witters

Er saß schon auf gepackten Koffern – und wurde dann wieder zurückgepfiffen. Alles schien am Mittwoch in trockenen Tüchern zu sein, ehe Eintracht Frankfurt doch noch Abstand vom Leihdeal mit Gojko Kacar nahm (die MOPO berichtete). Der Serbe blieb zerknirscht zurück – und klagt die Eintracht an.

„Das ist alles sehr enttäuschend gelaufen“, sagte der Serbe der MOPO. „Frankfurt hat mir ein Angebot gemacht und wir waren uns einig – und dann hat der Verein sein eigenes Angebot wieder zurückgezogen. Dabei wollte mich Trainer Armin Veh auf jeden Fall!“ Gojkos Berater und Onkel Milan, der die Gespräche führte, verurteilt die Frankfurter Methoden, meint: „Das ist schon merkwürdig – und auch recht unprofessionell.“

Offenbar stimmte der Aufsichtsrat des Klubs in letzter Sekunde gegen den Deal, der die Eintracht etwa 400 000 Euro Gehalt gekostet hätte – dabei kam Kacar dem Klub sogar entgegen, sagt: „Es wird immer erzählt, mir geht es hier nur ums Geld. Das ist totaler Quatsch! Ich hätte in Frankfurt auch für die Hälfte von dem gespielt, was ich hier bekomme. Ich wollte Spielpraxis sammeln!“

Fraglich, ob er die beim HSV bekommt. Trainer Thorsten Fink sagt zwar: „Er bleibt ein Teil der Mannschaft, hat sich ja auch nie hängen lassen.“ Doch Kacars Weg zum nächsten Einsatz beim HSV ist weit.

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