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„Nicht der Richtige“ für den HSV: Uli Stein pestet gegen Felix Magath

Die Harmonie täuscht: HSV-Torhüter-Legende Uli Stein (r.) hält seinen Ex-Kollegen Felix Magath als Klub-Boss für ungeeignet.
Die Harmonie täuscht: HSV-Torhüter-Legende Uli Stein (r.) hält seinen Ex-Kollegen Felix Magath als Klub-Boss für ungeeignet.
 Foto: Witters

Der Bundesliga-Dino und die Revolution. Das Modell „HSVPLUS“ hat einen Großteil der Mitglieder für die geplante Ausgliederung der Profi-Abteilung gewinnen können. Und immer wieder geistert im Hintergrund der Name Felix Magath (60) als Heilsbringer herum. Das kann Uli Stein (59) absolut nicht verstehen.

Der frühere Keeper der Rothosen, der 1983 mit Magath zusammen den Europapokal der Landesmeister sowie zwei Meistertitel (1982 und 1983) nach Hamburg holte, giftet gegen seinen einstigen Mitspieler: „Er wäre sicherlich nicht der richtige Mann für den HSV. Felix hat doch überall verbrannte Erde hinterlassen. Bei Schalke und Wolfsburg hatte man das Gefühl, dass die Vereine hinterher wirtschaftlich kurz vorm Kollaps standen.“

Grundsätzlich sei der vereinspolitische Plan vernünftig: „Das ist der richtige Weg, alles andere als die Ausgliederung der Profi-Abteilung ist nicht mehr zeitgemäß. Der HSV ist der Musik lange genug hinterher gelaufen.“

Die aktuelle sportliche Situation missfällt Stein ebenfalls: „Man muss sich der Realität stellen. Die Mannschaft hat nicht die Qualität, um viel weiter oben zu stehen. Absteigen wird sie allerdings nicht.“

Eine knallharte Bestandsaufnahme des 512-maligen Bundesligastars, der seine Brötchen seit Jahren als Torwarttrainer Aserbaidschans an der Seite von Nationaltrainer Berti Vogts verdient. Doch Stein steht zu seiner Kritik: „Es ist Zeit für den HSV aufzuwachen. Seit Jahren ist kein klares Konzept zu erkennen, und der Klub dümpelt vor sich hin.“

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