Themen: Josef Zinnbauer | Rafael van der Vaart

HSV
Der HSV bei der MOPO: Hier bekommen Sie alle News, Interviews und Ergebnisse zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

MOPOSportHSV
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

„Nicht der Richtige“ für den HSV: Uli Stein pestet gegen Felix Magath

Die Harmonie täuscht: HSV-Torhüter-Legende Uli Stein (r.) hält seinen Ex-Kollegen Felix Magath als Klub-Boss für ungeeignet.
Die Harmonie täuscht: HSV-Torhüter-Legende Uli Stein (r.) hält seinen Ex-Kollegen Felix Magath als Klub-Boss für ungeeignet.
Foto: Witters

Der Bundesliga-Dino und die Revolution. Das Modell „HSVPLUS“ hat einen Großteil der Mitglieder für die geplante Ausgliederung der Profi-Abteilung gewinnen können. Und immer wieder geistert im Hintergrund der Name Felix Magath (60) als Heilsbringer herum. Das kann Uli Stein (59) absolut nicht verstehen.

Der frühere Keeper der Rothosen, der 1983 mit Magath zusammen den Europapokal der Landesmeister sowie zwei Meistertitel (1982 und 1983) nach Hamburg holte, giftet gegen seinen einstigen Mitspieler: „Er wäre sicherlich nicht der richtige Mann für den HSV. Felix hat doch überall verbrannte Erde hinterlassen. Bei Schalke und Wolfsburg hatte man das Gefühl, dass die Vereine hinterher wirtschaftlich kurz vorm Kollaps standen.“

Grundsätzlich sei der vereinspolitische Plan vernünftig: „Das ist der richtige Weg, alles andere als die Ausgliederung der Profi-Abteilung ist nicht mehr zeitgemäß. Der HSV ist der Musik lange genug hinterher gelaufen.“

Die aktuelle sportliche Situation missfällt Stein ebenfalls: „Man muss sich der Realität stellen. Die Mannschaft hat nicht die Qualität, um viel weiter oben zu stehen. Absteigen wird sie allerdings nicht.“

Eine knallharte Bestandsaufnahme des 512-maligen Bundesligastars, der seine Brötchen seit Jahren als Torwarttrainer Aserbaidschans an der Seite von Nationaltrainer Berti Vogts verdient. Doch Stein steht zu seiner Kritik: „Es ist Zeit für den HSV aufzuwachen. Seit Jahren ist kein klares Konzept zu erkennen, und der Klub dümpelt vor sich hin.“

Weitere Meldungen HSV
Zielstrebig auf dem Weg nach oben: Mohamed Gouaida, der erste Franzose, der für den HSV in der Bundesliga spielt.

Der Anfang ist gemacht. Gegen Werder Bremen wurde Mohamed Gouaida zum Bundesligaspieler, feierte seinen Einstand im Oberhaus. Das hinterlässt Wirkung – auch im Internet: Noch in der Nacht nach seinem Debüt wurde „Mo“ zum Facebook-Star.  mehr...

HSV-Direktor Sport Bernhard Peters

Dem HSV werfen Kritiker immer wieder vor, er ruhe sich noch heute auf den Erfolgen der goldenen Zeiten aus. Schluss damit, meint Bernhard Peters, Direktor Sport bei den Rothosen – und fordert ein Ende der Selbstzufriedenheit.   mehr...

Am Sonnabend trifft der  Linksfuß, der Junioren-Länderspiele für Deutschland und Polen bestritt, bei seinem Ex-Verein Augsburg an.

Bis Sommer kickte Matthias Ostrzolek beim FCA, weiß genau, wie man ihn knacken kann. Im MOPO-Interview erklärt Hamburgs Top-Spion das Erfolgsgeheimnis des Tabellensechsten.  mehr...

Kommentare
Von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Verständnis.
Wählen
Holmes






Abnehmen mit Fitmio
HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.