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HSV gegen Lemgo: 31:30! Der Meister mit letzter Energie zum Sieg

Freuen sich über einen kanppen Sieg gegen Lemgo: Die HSV-Handballer Igor Vori (l.) und Marcin Lijewski.
Freuen sich über einen kanppen Sieg gegen Lemgo: Die HSV-Handballer Igor Vori (l.) und Marcin Lijewski.
Foto: WITTERS

Der HSV hat sich mit einem Zittersieg in die zweiwöchige Spielpause gerettet, die der Meister bitter nötig hat. Mit allerletzter Kraft erkämpfte der müde Meister einen 31:30 (14:17)-Sieg gegen Lemgo, nach dem es Zoff zwischen den Trainern gab.

Die Schlusssirene war eine Erlösung – für die Sieger, die körperlich nahezu am Ende waren ebenso wie für die HSV-Fans unter den 9367 Zuschauern. Jubel im Schongang.

Schön war das nicht, was die Hamburger boten, aber wichtig. „Ich muss die Moral loben, wie sich die Mannschaft nach einer sauschlechten Leistung am Ende rausgezogen hat“, erklärte Andreas Rudolph, HSV-Mehrheitseigner und Unterstützer auf der Bank.

Nach zwei überzeugenden Siegen gegen die RN-Löwen und Großwallstadt tat sich der chronisch ersatzgeschwächte HSV im dritten Spiel innerhalb von acht Tagen schwer.

Ab der 20. Minute war der HSV permanent einem Rückstand hinterher gelaufen. Erst in der 52. Minute gelang die erneute Führung, die bis zum Schluss unter Aufbietung aller Reserven gehalten wurde.

Matchwinner war Marcin Lijewski, der trotz mehrerer Blessuren eine überragende Partie spielte und zehn Tore warf. „Hut ab. Das war sensationell“, lobte Schwalb. „Marcin ist eine echte Maschine.“

Stunk gab es auf der Pressekonferenz zwischen Schwalb und TBV-Coach Dirk Beuchler. „Ich habe noch kein Spiel gesehen, wo der Gegner derart viele Bälle am Kopf vom Torwart vorbei geworfen hat, obwohl die Spieler wussten, dass er vor einer Woche einen aufs Auge bekommen hat“, warf Beuchler dem HSV grobe Unsportlichkeit vor. Schwalb zischte: „Ich habe noch nie ein schlechteres Statement gehört.“

Statistik: HSV-Tore: Lijewski 10, Lindberg 7/4, Duvnjak 3, Jansen 3, Lackovic 3, Kraus 2, Vori 2, Hens 1; bester Werfer Lemgo: Preiß 7; Strafminuten: 8/4

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1. Handball Bundesliga
Mannschaft Tore   Punkte
1 Rhein-Neckar Löwen 91 : 63   6:0
2 Frisch Auf Göppingen 81 : 72   6:0
3 VfL Gummersbach 84 : 77   5:1
4 HSG Wetzlar 84 : 72   4:2
5 SG Flensburg-Handew. 84 : 75   4:2
6 TBV Lemgo 89 : 83   4:2
7 SC Magdeburg 79 : 74   4:2
8 THW Kiel 71 : 72   4:2
9 MT Melsungen 105 : 98   4:4
10 TSV Hann.-Burgdorf 80 : 77   3:3
11 Füchse Berlin 59 : 52   2:2
12 HBW Balingen-W. 48 : 56   2:2
13 HSV Hamburg 69 : 70   2:4
14 Bergischer HC 80 : 84   2:4
15 TuS N-Lübbecke 81 : 86   2:4
16 TSV GWD Minden 75 : 81   2:4
17 TSG Friesenheim 70 : 88   0:6
18 SG BBM Bietigheim 79 : 102   0:6
19 HC Erlangen 69 : 96   0:6
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