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Zoran spielt beim HSV, Sohn Petar in Flensburg: Djordjic' Familien-Duell um Platz drei

Privat eine Einheit, auf dem Feld bald Rivalen: Der Flensburger Petar Djordjic (l.) und sein 24 Jahre älterer Vater Zoran (HSV-Neuzugang).
Privat eine Einheit, auf dem Feld bald Rivalen: Der Flensburger Petar Djordjic (l.) und sein 24 Jahre älterer Vater Zoran (HSV-Neuzugang).
Foto: Imago

Der HSV schreibt in dieser Saison sicherlich nicht die positivsten Schlagzeilen, aber wohl die kuriosesten. Mit Zoran Djordjic kehrt nun ein 45-jähriger „Torwart-Dino“ zwischen die Pfosten zurück und soll dem HSV im Kampf um Platz drei helfen – im Familien-Duell mit seinem Sohn Petar (21).

Der Spross des serbischen Keepers zerlegte mit Flensburg erst vor 20 Tagen den HSV mit 36:30. In der Liga können sie definitiv nicht mehr aufeinandertreffen, ein direktes Duell wäre nur im DHB-Pokalfinale möglich – sollten beide Teams das Endspiel (6. Mai) erreichen.

Noch fehlt die Spielberechtigung für Djordjic senior, doch läuft es nach Plan, feiert Zoran morgen in Magdeburg (15 Uhr/Sport1) sein HSV-Debüt. „Ich bin zwar nicht topfit, aber fit für mein Alter“, grinst der Oldie. Dreimal in der Woche geht er laufen, dazu kommen Kraftübungen. Heute soll er erstmals bei den Hamburgern mittrainieren.

HSV-Trainer Martin Schwalb und Djordjic kennen sich seit Jahren, arbeiteten bereits in Wallau-Massenheim (1997-2005) zusammen, bis 2009 war Zoran in Wetzlar aktiv, spielte dort auch mit Petar in einem Team.
Nun sind sie also quasi „Rivalen“. Der Sohn freut sich für seinen Vater: „Es ist schön, dass er mit 45 noch mal zeigen kann, wie ehrgeizig er ist und was er noch kann.“ Der Senior war bislang stets bei den Spielen von Petar dabei, gab Tipps. „Es wäre schon komisch gegen ihn zu spielen“, sagt Zoran. Der HSV würde sich über ein Duell freuen, schließlich hätte man dann das Finale erreicht.

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1. Handball Bundesliga
Mannschaft Tore   Punkte
1 Rhein-Neckar Löwen 174 : 140   10:2
2 Frisch Auf Göppingen 138 : 125   9:1
3 THW Kiel 156 : 146   8:4
4 SC Magdeburg 139 : 130   7:3
5 VfL Gummersbach 173 : 168   7:5
6 HBW Balingen-W. 138 : 151   7:5
7 Füchse Berlin 119 : 102   6:2
8 SG Flensburg-Handew. 115 : 101   6:2
9 HSG Wetzlar 144 : 132   6:4
10 MT Melsungen 163 : 160   6:6
11 Bergischer HC 129 : 132   5:5
12 TuS N-Lübbecke 165 : 167   5:7
13 TSV GWD Minden 131 : 134   4:6
14 TBV Lemgo 146 : 153   4:6
15 TSV Hann.-Burgdorf 128 : 132   3:7
16 TSG Friesenheim 123 : 145   2:8
17 SG BBM Bietigheim 135 : 160   2:8
18 HSV Hamburg 144 : 151   2:10
19 HC Erlangen 115 : 146   1:9
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