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Typisch Frau Beziehungs-Alzheimer: Vom Glück des Vergessens

Typisch Frau

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hfr Lizenz

Die Liebe freut sich ja immer sehr, wenn man an sie denkt. Wenn man sich an Jahres-, Kennenlern- und Hochzeitstage erinnert und beim Einkaufen daran, dass der Mensch des Herzens gern Stachelbeermus isst, alten Edamer, Fisch in Dosen und andere Dinge, die man ohne die Liebe niemals auf ein Kassenband legen würde. Trotzdem – immer nur erinnern ist auch nicht gut. Vergessen ist genauso wichtig für die Liebe.

Er vergisst, dass er stundenlang nach dem Kellerschlüssel suchen musste, weil sie ihn in der Bademanteltasche versenkt hatte. Sie vergisst, dass sie stundenlang das Tiefkühlfach auskratzen musste, weil er sein Bier „mal kurz“ reingelegt hat. Er vergisst die Schramme, die sie nach nur einem Besuch im Parkhaus in das wenige Tage alte Auto geschubbert hat. Er denkt auch nicht mehr daran, dass sie sein sauteures Luxus-Kochmesser mit Olivenholzgriff in die Spülmaschine gesteckt hat. Sie vergisst, dass er eigentlich schon seit Monaten die Handbremse an ihrem Rad reparieren und die Stange für den Duschvorhang anschrauben will.

Zugegebenermaßen sind Männer in der Liebes-Disziplin „Blöde Dinge vergessen“ den Frauen haushoch überlegen. Die können so dermaßen total vergessen, das kriegt keine Frau hin. Wenn man sich Männer und Frauen als Festplatten vorstellt, dann löschen Männer die Fiesigkeiten ihrer Frau so gründlich, dass nur noch Spezialisten vom LKA was rekonstruieren könnten.

Frauen löschen auch, haben im Streitfall aber noch alles im Zwischenspeicher – was Männer gepflegt in den Wahnsinn treiben kann. „Das Geheimnis glücklicher Paare ist ganz einfach: Beziehungs-Alzheimer.“ Zoffen, ärgern und vergessen.