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MOPO.de | SPD-Politiker Ingo Voigt : Wandsbek: Nazi-Skandal immer bizarrer
05. March 2015
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SPD-Politiker Ingo Voigt : Wandsbek: Nazi-Skandal immer bizarrer

Ingo Voigt, Anwalt und SPD-Abgeordneter in Wandsbek.

Ingo Voigt, Anwalt und SPD-Abgeordneter in Wandsbek.

Foto:

Ingo Voigt/Linkedin

Der Nazi-Skandal um den SPD-Politiker Ingo Voigt wird immer bizarrer. Der Bezirksabgeordnete hat einen lobenden Nachruf auf den NPD-Funktionär Jürgen Rieger geschrieben. Das aber nur, weil er von Neonazis bedroht wurde und die Polizei ihm nicht half – sagt Voigt. Doch die Beamten sollen nicht einmal was von der angeblichen Bedrohung gewusst haben!

Der Wandsbeker Bezirksabgeordnete und Strafrechtler war 2010 von der Anwaltskammer als Abwickler für die Kanzlei des verstorbenen Neonazi-Anwalts Jürgen Rieger bestimmt worden. Im Rahmen dessen hätten er und seine Familie Morddrohungen bekommen. Um die Lage zu beruhigen, hatte der Politiker für NPD-Organe Texte verfasst und seine „Hochachtung“ vor dem verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger ausgedrückt.

Laut Voigt hätten die Hamburger Sicherheitsorgane ihm dazu geraten. Sowohl der Verfassungsschutz als auch die Polizei weisen das klar zurück. „Zwar können wir zu Einzelpersonen grundsätzlich keine Auskunft geben. Allerdings würden solche Vorschläge generell niemals gemacht werden. Das ist totaler Quatsch“, sagt Verfassungsschutz-Sprecher Marco Haase.

Präsentiert der Bezirks-Abgeordnete also nur Ausreden? Laut Polizei hat der SPD-Politiker auch keine Anzeige wegen der Bedrohungen erstattet.





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