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So tickt Hamburg Die Flucht aufs Land: Darum wollen so viele raus aus der Großstadt

So schön kann Hamburg sein. Doch aufgrund der steigenden Mieten ziehen immer mehr Städter ins Umland.

So schön kann Hamburg sein. Doch aufgrund der steigenden Mieten ziehen immer mehr Städter ins Umland.

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Archiv Lizenz

Hamburger hängen für gewöhnlich sehr an ihrer Stadt. Und doch: Fast 70 Prozent können sich vorstellen, ins Umland zu ziehen. Das ergab eine Studie des Online-Marktforschungsinstituts Mafo.de im Auftrag der MOPO am Sonntag.

Als Hauptgrund gaben zwei Drittel der Befragten die günstigeren Mieten außerhalb Hamburgs an. Aber die Stadtflucht hat auch zu tun mit dem weit verbreiteten Wunsch nach mehr Ruhe, mehr Platz, mehr Grün, besserer Luft und weniger Verkehr.
Allerdings hat das Leben im Umland auch Nachteile: 72,6 Prozent sagen, sie bleiben in der Stadt, weil sie keine Lust aufs ständige Pendeln vom Wohnort zum Arbeitsplatz haben.

48,2 Prozent sagen, sie würden es total vermissen, nicht mehr spontan ihre Freunde besuchen zu können. Und ein Drittel würde Theater, Kino und Museen vermissen. Das Kulturangebot in der Millionenstadt ist eben weitaus besser.

Deshalb wollen auch die Umzugswilligen bloß nicht zu weit weg: Eine Entfernung von bis zu 30 Kilometern vom Stadtzentrum ist das Äußerste, was das Gros der Befragten tolerieren würde.

Für fast 94 Prozent ist es unabdingbar, dass der neue Wohnort im Umland eine HVV-Anbindung hat. Und zu winzig soll er auch nicht sein: Nur für ein Viertel kommt ein Dorf in Frage. Für zwei Drittel muss es mindestens eine Kleinstadt sein.