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Show in Hamburg: Atze Schröder: „Seitensprünge müssen sich lohnen"

"Richtig fremdgehen" heißt das neue Programm von Atze Schröder.

"Richtig fremdgehen" heißt das neue Programm von Atze Schröder.

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HFR

Seitensprünge – ein Tabuthema? Nicht für Atze Schröder! Der Comedy-Star stellt am 7. März sein neues Programm „Richtig fremdgehen“ in der O2-World vor. Inhalt: die geheimen Affären der Promis! Die MOPO sprach vorab mit dem Vollblut-Macho über Fremdgeh-Tipps und seine eigenen Seitensprung-Erfahrungen.

MOPO: Herr Schröder, wie geht man richtig fremd?
Atze Schröder: Indem man sich nicht erwischen lässt. Dazu sollten die SMS gelöscht und Hotel-Rechnungen nicht mit der eigenen Kreditkarte bezahlt werden.

Das war es schon?
Nun, zum Stammgriechen sollte man natürlich auch nicht gehen. Auch wenn es da gratis Ouzo gibt.

Wer stellt sich denn beim Betrügen raffinierter an? Frauen oder Männer?
Ganz klar Frauen, die haben einen Blick fürs Detail und können alles vertuschen. Die sind sogar so gut, dass man den Eindruck hat, nur Männer würden es tun…

Tatsächlich sind es laut britischer Studie Frauen, die öfter fremdgehen. Woran könnte das liegen?
Ich denke, die sind einfach wesentlich emotionaler und fühlen sich schneller vernachlässigt.

Wie haben Sie sich eigentlich auf Ihr Programm vorbereitet?
Ich habe mich unter anderem auf Seiten wie www.poppen.de angemeldet, natürlich nur aus Recherchezwecken (lacht).

Und was haben Ihre Recherchen ergeben?
Dass es unfassbar einfach ist, heutzutage fremdzugehen. Man muss nur ein paar Nachrichten hin- und herschreiben und schon geht es los.

Sind Sie denn auch schon einmal fremdgegangen?
Nach meinem Auftritt in Düsseldorf habe ich eine Frau in einer Bar kennengelernt. Wir haben uns gut unterhalten und sind zusammen zu ihrem Hotel gegangen.

Und dann?
Ich habe ihr eine gute Nacht gewünscht und bin in mein eigenes Hotel gegangen. Ich bin schon seit 28 Jahren mit meiner Freundin zusammen und wirklich treu wie Gold. Allerdings wurde ich selbst schon mal betrogen, da war ich gerade 18 Jahre alt.

Haben Sie die Beziehung daraufhin beendet?
Ja. Und nach drei bis vier Tagen war ich darüber hinweg.

2013 wurden Sie von Fritz Wepper verklagt, weil Sie ihn einen „impotenten Lustgreis“ nannten. Sind Sie in Ihrer Wortwahl vorsichtiger geworden?
Auf keinen Fall. In „Richtig fremdgehen“ bekommen noch weitaus mehr Promis eins auf den Deckel.

Zum Beispiel?
Sylvie Meis. Da schien es ja richtig zur Sache zu gehen.

Sie wird bestimmt nicht begeistert davon sein.
Ach, bei ihr und anderen ging es doch eh schon durch die Presse.

Ist es denn überhaupt moralisch vertretbar, auf der Bühne über Seitensprünge zu reden?
Ich fordere ja niemanden dazu auf. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er fremdgeht. Mein Ratschlag für alle Fremdgänger: Es muss sich lohnen!

O2-World: 7.3., 20 Uhr, ab 34 Euro, es gibt noch Restkarten