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Sensationsplan: Schwimmendes Olympia-Stadion auf der Alster!

Das Alsterstadion: So soll das Highlight der Hamburger Spiele aussehen.

Das Alsterstadion: So soll das Highlight der Hamburger Spiele aussehen.

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Die Idee ist atemberaubend: Hamburg soll das erste schwimmende Olympiastadion der Welt bekommen. Star-Architekt Hadi Teherani nennt den kühnen Entwurf sein „Meisterstück“. Der Clou: Nach den Spielen wird das Stadion zur Flüchtlingsunterkunft.

Die schwimmende Teetasse auf der Außenalster soll mit 50000 Sitzplätzen deutlich kleiner werden als das „Hauptstadion“ auf dem Kleinen Grasbrook – und günstiger: Nur 77 Millionen Euro soll das Highlight der Hamburger Sommerspiele kosten.

„Ein Stadion im Herzen der City ist hochattraktiv – und durch die Lage auf dem Wasser müssen immerhin keine Altbauten weichen“, so ein Sprecher der Innenbehörde. Über zwei Fußgängerbrücken sollen die Zuschauer von der Straße An der Alster in das „olympische Weltwunder“ (Hadi Teherani) gelangen. Während Innenbehörde und Hamburgs Olympia-Unterstützer Feuer und Flamme sind für die Wettkampfstätte auf dem Wasser, regt sich bereits Widerstand.

Aus dem „Hotel Atlantic“ verlautet Kritik an dem „verschandelten Ausblick“, Naturschützer sorgen sich um die Alsterschwäne. Segelclubs und Bootsverleiher, die ihre Anlegestellen verlieren würden, kündigen bereits „Prozesse bis in die letzte Instanz“ an.

Dabei soll der Liegeplatz ohnehin nur temporär sein: Nach dem Ende der Spiele, so der Plan der Innenbehörde, soll das Stadion zu einer hochmodernen Flüchtlingsunterkunft umgebaut und zum gegenüberliegenden Alsterufer vor Harvestehude geschleppt werden.

Auch hier regt sich bereits Widerstand, allerdings nicht wegen der Flüchtlinge, sondern wegen der Hunde. Die „Teetasse“, so die Befürchtung, würde so viel Alsterwasser verdrängen, dass die Alsterwiesen überschwemmt werden könnten. Die Stadt würde eines der wichtigsten Gassi-Reviere verlieren. Ein Anwohner: „Und dann haben wir die Köter hier in unseren Vorgärten.“


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