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Schule in Jenfeld Scherben im Essen: Drei Hamburger Schüler mit Splittern im Mund

Plastiksplitter im Schulessen? 13 Kinder der Stadtteilschule Jenfeld kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Plastiksplitter im Schulessen? 13 Kinder der Stadtteilschule Jenfeld kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Foto:

Rüga Lizenz

Riesen-Schreck an der Stadtteilschule Denksteinweg in Jenfeld: Fünftklässler haben am Montag womöglich Hartplastik-Splitter gegessen, die sich im Mittagessen befanden. 13 Kinder mussten vorsorglich ins Krankenhaus.

Nach dem Mittagessen in der Kantine gegen 13.15 Uhr gibt es für die Schüler Vanillepudding als Nachtisch. Der Betreiber der Mensa füllt diesen in Dessert-Schälchen. Während des Vorgangs fällt in der Küche ein Stapel der Hartplastik-Schüsseln (transparent wie Glas) zu Boden und zerbricht. Kleine Splitter prallen offenbar am Boden ab und fallen ins Essen.

Zwei Fünftklässler melden einer Lehrerin, sie hätten Glassplitter verschluckt. Schulleiter Mathias Herzog wählt sofort den Notruf. „Als der Rettungswagen eintrifft, hat sich die Panik bereits weiter verbreitet“, sagt er. Jetzt klagen noch elf weitere Kinder über Bauchschmerzen.

Die Feuerwehr reagiert sofort, schickt acht Rettungswagen samt einem Notarzt und 35 Einsatzkräften zur Schule.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, wurden bei 3 der Kinder Splitter im Mund entdeckt.