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Rock-Spektakel zu laut Bewohnerin klagt gegen Wacken-Open-Air

Ein halbes Jahr bevor das weltgrößte Heavy-Metal-Fest in Wacken beginnt, verklagt eine Anwohnerin das Musik-Spektakel wegen Lärmbelästigung.

Ein halbes Jahr bevor das weltgrößte Heavy-Metal-Fest in Wacken beginnt, verklagt eine Anwohnerin das Musik-Spektakel wegen Lärmbelästigung.

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dpa Lizenz

Sechs Monate vor dem Start des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals werden sich Juristen mit dem „Wacken-Open-Air 2013“ beschäftigen müssen. Aber wie kommt es dazu?

Eine Bewohnerin des Dorfes bei Itzehoe empfindet das dreitägige Rock-Spektakel als zu laut. Mit einer Klage will die Frau erreichen, dass die Amtsverwaltung in diesem Jahr strengere Lärmobergrenzen für das Festival festsetzt, wie das Verwaltungsgericht in Schleswig am Freitag mitteilte.


Zu dem Festival werden in diesem Jahr rund 75.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

Die Karten für die 24. Ausgabe Spektakels waren schon zehn Monate vor Beginn ausverkauft. Jedes Jahr werden rund 200 Hektar Acker in ein Festivalgelände mit fünf Open-Air-Bühnen und zwei überdachten Bühnen verwandelt. Rund hundert Bands spielen dann in der ersten Augustwoche zum Teil gleichzeitig mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel auf. Zu den Bands, die in diesem Jahr erwartet werden, gehören Deep Purple, Anthrax, Nightwish, Arch Enemy, Lingua Mortis feat. Rage, Sabaton, ASP sowie Sonata Arctica.