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Drama am Lohmühlenteich: Warum hielt der Mann das Baby nicht über Wasser?

Taucher der Feuerwehr im Wasser

Taucher der Feuerwehr retteten den Mann und das drei Monate alte Mädchen aus dem vereisten Teich

Foto:

CityNewsTV

Am späten Montagabend spielten sich dramatische Szenen in Eißendorf am Lohmühlenteich ab. Ein 24-jähriger Mann war mit einem drei Monate alten Säugling durch die Eisdecke gebrochen. Zuvor sei er von Unbekannten mit einem Messer attackiert worden - das zumindest erzählte er der Polizei. Nun kommen weitere Fragen auf.

Gegen 22.30 Uhr hatten Anwohner die Hilferufe des Mannes gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Polizisten versuchten zunächst, den Mann mit einer Rettungsleine ans Ufer zu ziehen. Später berichtete die Feuerwehr, der Mann habe sich zuerst nicht retten lassen wollen. Die Einsatzkräfte hätten ihn mit Gewalt aus dem Wasser ziehen müssen. 

Mann bricht mit Baby im Eis ein

Anwohner hatten die Hilfeschreie gehört und die Rettungskräfte zum Lohmühlenteich gerufen.

Foto:

dpa

Taucher der Feuerwehr konnten den 24-Jährigen schließlich ans Ufer bringen. Erst dabei stellte sich heraus, dass er einen Säugling im Tragetuch vor der Brust trug. Das drei Monate alte Mädchen war leblos, konnte aber zum Glück vor Ort reanimiert werden und kam auf die Intensivstation.

Auch der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus. Er war unterkühlt und hatte mehrere, nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen. 

Nun kommt die Frage auf, warum der Mann das Baby nicht über Wasser hielt, sondern im Tragetuch vor dem Bauch ließ. Dazu sollen jetzt die Polizeibeamten und Feuerwehrleute befragt werden, die bei der Rettungsaktion am Montagabend am Lohmühlenteich im Stadtteil Eißendorf dabei waren. 


Was ist passiert?

Nach eigener Angabe war der Mann mit seiner Tochter spazieren gegangen, als ihn zwei Unbekannte angegriffen und schlugen. Die Männer hätten von ihm Geld und Handy gefordert und ihn mit einem Messer angegriffen, da er keine Wertgegenstände bei sich trug.

Bei der Flucht vor den Unbekannten sei er auf die Eisdecke des Lohmühlenteichs geraten und sofort eingebrochen. 

Der 24-Jährige beschreibt die Täter als etwa 30 Jahre alt. Der eine Mann soll zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß sein, hatte dunkle Haare und trug eine Kapuze mit Fellbesatz. Der zweite Mann  war etwa 10 Zentimeter größer und hatte ebenfalls dunkle Haare.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft und die Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat und bittet um Hinweise zu den Tätern unter der Rufnummer 4286-56789.





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