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Außer Spesen nix gewesen ...: Das kostete der Kampf um Olympia

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Olympia-Befürworter standen nach dem verlorenen Referendum im November unter Schock. Jetzt droht finanziell eine weitere Pleite.

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dpa

Die Olympia-Bewerbung hat die Stadt mindestens elf Millionen Euro gekostet – doppelt so viel wie noch letzten Oktober vom Senat angegeben. Das geht aus einer Parlamentarischen Anfrage der Linken hervor.

Doch das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht. „Es sind immer noch nicht alle Kosten eingegangen“, so die Linken-Abgeordnete Heike Sudmann. So gehe aus der Senatsantwort nicht hervor, ob noch weitere Kosten durch die Bewerbungsgesellschaft anfallen bzw. übernommen werden, meint Sudmann.

Allein für Personalkosten in der Bewerbungsgesellschaft fielen 497.000 Euro an. Die Mietkosten betrugen 100.000 Euro, das Olympia-Referendum im November schlägt mit knapp drei Millionen Euro zu Buche.

Besonders sauer stößt der Linken auf, dass für den Projektmanager  Klaus Grewe 270.000 Euro an Honorar anfielen. „Wie kann für eine Person Honorar in Höhe der Hälfte der Personalkosten der gesamten Bewerbungsgesellschaft gezahlt werden?“, fragt Sudmann. Sie will durch eine weitere Anfrage nachhaken.

Auch die Kosten der öffentlichen Unternehmen für Olympia werden von der Linken thematisiert. So haben allein die Stadtreinigung und Lotto Hamburg über 100.000 Euro für Werbemaßnahmen ausgegeben – für Aufkleber, Olympia-Logo auf Fahrzeugen oder Sponsoring beim Triathlon. „Bezahlt werden die Bewerbungskosten mit Steuergeld, die Wirtschaft hält sich raus. Der Senat bittet lieber öffentliche Unternehmen zur Kasse, die mit Olympia nichts zu tun haben“, kritisiert Sudmann.

Unklar ist bislang noch, was mit den 5,5 Millionen Euro geschieht, die die Stadt in die Kapitalrücklage der Bewerbungsgesellschaft gezahlt  hat.