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Norderstedt, Buxtehude & Co.: Viele Hamburger ziehen an den Stadtrand

Günter Horb (47), Kaufmann im Außendienst, seine Frau Jasmin (44), von Beruf Pädagogin, und Tochter Linnéa (13), eine Schülerin, mit Hund Ben.

Günter Horb (47), Kaufmann im Außendienst, seine Frau Jasmin (44), von Beruf Pädagogin, und Tochter Linnéa (13), eine Schülerin, mit Hund Ben.

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Patrick Sun

Die Mieten in Hamburg explodieren. Immer weniger bezahlbaren Wohnraum gibt es. Der von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) versprochene Neubau von jährlich 6000 Wohnungen wirkt sich erst in ein paar Jahren aus. Da überlegen sich viele Hamburger Familien, ins Umland auszuweichen.

Auch Kaufmann Günter Horb (47) und seine Frau Jasmin (44), eine Pädagogin, verließen 2001 die Stadt. Heute leben sie in Ottenbeck, einem Stadtteil von Stade. Die Entscheidung hat das Paar nie bereut. In Stade haben sie sich ihren Traum von Kind, Holzhaus und Hund ermöglicht. Ihre Tochter Linnéa ist 13 und geht zur Schule.

Für Familien mit Kindern gibt es gute Gründe, ins Umland zu ziehen: Die Kitas sind hervorragend ausgestattet. Gleichzeitig werden weitaus geringere Kita-Gebühren als in Hamburg verlangt. Der Nachteil: Die Kitas im Umland sind nicht so flexibel bei den Betreuungszeiten: Es gibt wenige Ganztagesplätze bis 16 Uhr und noch weniger bis 18 Uhr.

Hamburg zu verlassen, das bedeutet, auf ein großes kulturelles Angebot zu verzichten. Und natürlich finden sich in Stade, Buxtehude, Ahrensburg & Co. auch nicht annähernd so gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten wie in der Millionenstadt.
Denken auch Sie daran, es so zu machen wie Familie Horb? Die MOPO stellt acht Städte im Umland vor.


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