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MOPO.de | Neue Unterkünfte: Hamburger sollen Flächen für Flüchtlinge suchen
19. February 2016
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Neue Unterkünfte: Hamburger sollen Flächen für Flüchtlinge suchen

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Hamburger Bürger sollen stärker an der Suche nach Flächen für Flüchtlingsunterkünfte beteiligt werden (Symbolbild).

Foto:

picture alliance / dpa

Hamburger Bürger sollen stärker an der Suche nach Flächen für Flüchtlingsunterkünfte beteiligt werden. Das ist eines der Ergebnisse des ersten Treffens zwischen Vertretern der Bürgerinitiativen und den Fraktionschefs Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks (Grüne). Wie genau die Flächensuche durch die Bürger funktionieren soll, will die Politik in den kommenden Wochen  erarbeiten.

„Wir haben vereinbart, dass die Politik kurzfristig Verfahren vorschlägt, mit denen Initiativen und Stadtgesellschaft insgesamt an der Suche nach geeigneten Flächen für die Flüchtlingsunterbringung transparenter und verbindlicher beteiligt werden können“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Politiker.

Bis spät in den Abend haben 15 Vertreter von 12 Bürgerinitiativen gegen Großunterkünfte den Fraktionschefs ihre Standpunkte erörtert. Beide Seiten ziehen eine positive Bilanz des ersten Treffens.

Klaus Schomacker, Vorsitzender des Dachverbandes der Initiativen: „Zum ersten Mal haben Politiker uns wirklich zugehört.“ Dressel und Tjarks loben: „Trotz Differenzen war es ein konstruktives Gespräch.“

Die Bauarbeiten für das größte Flüchtlingsquartier der Stadt in Billwerder (3200 Bewohner) sollen dennoch  wie geplant noch in diesem Monat beginnen. Und die Bürgerinitiativen bereiten weiterhin eine Volksinitiative gegen Großunterkünfte vor. Am 1. März findet das nächste Treffen statt.