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Nach Absage für Trump: Insider packt aus: So sichern die Hotels den Gipfel

Donald Trump findet kein Hotel in Hamburg

US-Präsident Trump hat bisher keine Unterkunft gefunden. Vom „Vier Jahreszeiten“ an der Alster gab's eine Absage.

Foto:

imago/MOPO-Montage

Hamburgs Hotels hüllen sich in Schweigen, wenn sie auf das G20-Treffen Anfang Juli angesprochen werden. Wo kommt welcher Staatschef unter? Darüber will niemand öffentlich sprechen. Nach MOPO-Informationen ist US-Präsident Trump noch auf der Suche – das „Jahreszeiten“ hat ihm abgesagt. Möglicher Grund: die Sicherheitsvorkehrungen, die laut einem Brancheninsider enorm sind.

Finanziell gesehen ist der G20-Gipfel am 7. und 8. Juli für Hamburgs Hotellandschaft ein Segen, fast alle Top-Adressen melden Vollauslastung. Kein Wunder: Laut Agentur „Interplan“, die für das Auswärtige Amt die Hotelvermittlung für die G20-Delegationen übernommen hat, gibt es vom 6. bis zum 9. Juli einen Bedarf von 9000 Hotelzimmern! Wo welche Delegation unterkommt, ist ein Geheimnis. Sämtliche Spitzenhotels äußern sich grundsätzlich nicht zu ihren Gästen.

Das gilt auch für das „Vier Jahreszeiten“. Nach MOPO-Informationen hatte hier jedoch die US-Regierung angefragt – und eine Absage erhalten. Weil Trump offenbar keine Übernachtungsmöglichkeit findet, wird spekuliert, dass er in Berlin unterkommt und zu den Gipfel-Sitzungen nach Hamburg einfliegt. Doch warum findet er hier kein Hotel?

Gut möglich, dass Hamburgs Hotels der Aufwand zu groß ist. „Die großen Delegationen aus den USA und Russland brauchen Platz und sollen möglichst nicht geteilt werden. Einige Delegationen haben zudem besondere Wünsche“, sagt ein Branchenkenner. Aus diesem Grund stünden viele Buchungen noch nicht fest.

Die Besucher aus Saudi-Arabien möchten zum Beispiel aus traditionellen Gründen nur Männer für den Zimmerservice. Andere Delegationen – wie etwa aus Brasilien – möchten aus Sicherheitsgründen ganze Hotel-Etagen für sich. „Die stellen dann ihre eigenen Sicherheitsleute an die Treppen und Fahrstühle und lassen nur Personen mit Zugangsberechtigungen durch“, sagt der Insider. Generell gelte: Jedes Hotel, das G20-Gäste aufnimmt, würde vom Landeskriminalamt überprüft. Die Mitarbeiter müssen zudem beim Bundeskriminalamt einen gesonderten Hausausweis beantragen – ohne den dürfen sie in den jeweiligen Hotels nicht arbeiten.

Und wer schläft nun wo? Die Chinesen verhandeln laut Insider mit dem „Grand Elysée“, im „Atlantic“ will sich Bundeskanzlerin Merkel einquartieren. Großbritannien sei ein Kandidat fürs „Hilton“. 

Messehallen-nahe Hotels wie das „Radisson Blu“ würden laut Insider eher nicht von den Delegationen belegt. „Man darf nicht vergessen: Die Servicekräfte in den Messehallen und die ganzen Polizisten, die für den Schutz sorgen, müssen auch irgendwo schlafen“, sagt er.





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