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MOPO-Umfrage: Weihnachten? Eltern nerven am meisten!

Am meisten stresst die Hamburger an Weihnachten, für alle die richtigen Geschenke zu finden.

Am meisten stresst die Hamburger an Weihnachten, für alle die richtigen Geschenke zu finden.

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dapd

„Fröhliche Weihnacht’ überall“ – so schön das Lied, so schön ist auch die darin besungene Illusion. Denn tatsächlich ist das Fest der Liebe oft eine Feier, bei der in der Familie die Fetzen fliegen. Das ergibt die wöchentliche Umfrage der MOPO am Sonntag.

Zwar ist für die meisten der 500 Hamburger, die an der repräsentativen Online-Umfrage teilgenommen haben, Weihnachten ein schönes Fest (65 Prozent). Doch 24 Prozent sind skeptisch und immerhin elf Prozent graut es schon jetzt vor dem 24. Dezember. Denn dann steht Streit an! Die typischen Krisenherde: alte Konflikte, die neu aufbrechen (42,2 Prozent), der Fest-Ablauf (20,5 Prozent), die Arbeitsaufteilung (17 Prozent) und das Essen (16,9 Prozent).

Am meisten nerven die Befragten die eigenen Eltern (32,9 Prozent), die Schwiegermutter (19,4 Prozent), die Kinder (16,4 Prozent) und Geschwister (14,9 Prozent). In der Regel geht es dabei um Kommunikationsprobleme, denn viele sind vom Gequatsche der anderen genervt (40,6 Prozent). Aber auch die gespielte Harmonie ärgert einige (35,5 Prozent), da es so nie zu einer echten Entspannung und gemütlichen Atmosphäre kommen kann. 24,5 Prozent stören sich zudem an der Besserwisserei von Onkel, Tante, Bruder oder Schwester.

Fast ein Drittel der Befragten denkt sich daher: „Bloß weg!“ und flüchtet mit dem Partner wahlweise in die Sonne oder auf eine Ski-Hütte. 64 Prozent bleiben trotz allen Ärgers zu Hause, denn sie sagen sich: Ohne Familie fehlt mir was! (ng)


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