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MOPO testet: So hilfsbereit ist die Hamburger Polizei

Der freundliche Polizist in Lohbrügge hilft MOPO-Reporter Malte Steinhoff (r.) beim Einladen des Fahrrads.

Der freundliche Polizist in Lohbrügge hilft MOPO-Reporter Malte Steinhoff (r.) beim Einladen des Fahrrads.

Foto:

Marius Roeer

„Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – das war jahrzehntelang der Leitspruch der deutschen Ordnungshüter. Aber wie freundlich und hilfsbereit sind die Beamten wirklich? Und helfen sie auch bei Problemen, die eigentlich gar nicht zu ihren Aufgaben gehören? Die MOPO machte an zehn Hamburger Kommissariaten den Test.


Szenario 1: Der MOPO-Tester will ein Fahrrad ins Auto laden. Allein schafft er das nicht, das Rad ist zu sperrig. Deshalb bittet er die Beamten von der Wache nebenan, ihn zu dem zwei Straßen weiter geparkten Auto zu begleiten und zu helfen. Fahrräder in Autos zu hieven, gehört normalerweise nicht zu den Aufgaben eines Polizisten – aber sind die Beamten vielleicht doch so nett und packen mit an?


Szenario 2: Der Tester ruft auf der Wache an und fragt, ob er mit seinem Personalausweis in den Nicht-EU-Staat Türkei einreisen darf (Richtige Antwort: Ja, er darf). Auch das ein Anliegen, das eigentlich keine Polizeiarbeit ist.

Das Ergebnis: Freundlich waren die Beamten alle, hilfsbereit zumindest die meisten.


Aber sind Polizisten eigentlich verpflichtet, auch bei nicht-polizeilichen Problemen zu helfen? Polizeisprecher Mirko Streiber: „Wir verstehen uns als Freund und Helfer. Wo es uns möglich ist, helfen wir gern oder vermitteln den geeigneten Ansprechpartner. Eine rechtliche Verpflichtung, bei Angelegenheiten, die nicht zur polizeilichen Arbeit gehören, zu helfen, gibt es aber nicht.“





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