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Mitten in der Nacht: Billstedt: Feuerteufel zünden Haus an

Die Feuerwehr war mit einer Drehleiter und 28 Rettern im Einsatz.

Die Feuerwehr war mit einer Drehleiter und 28 Rettern im Einsatz.

Foto:

Ebner

Sie schrecken offenbar vor nichts mehr zurück: Feuerteufel haben in einem Hauseingang einen Brand gelegt. Es fehlte nicht viel und das gesamte Gebäude wäre in Flammen aufgegangen. Laut Feuerwehr hätte aber allein schon der dichte Rauch Menschen töten können.

Um 1.51 Uhr in der Nacht zum Mittwoch wird die Polizei zu dem Mehrfamilienhaus an der Steinbeker Hauptstraße (Billstedt) gerufen. Vor der Haustür brennt Müll, unter anderem ein Autoreifen. Ein klarer Fall von Brandstiftung. Dichter Rauch zieht in das Treppenhaus. Den Polizisten gelingt es, den Brand zu löschen.

Die Feuerwehr rückt mit 28 Einsatzkräften an, rettet zwei Bewohner aus dem verqualmten Gebäude. „Die Menschen haben sich absolut richtig verhalten“, sagt Feuerwehrsprecher Martin Schneider. „Sie haben nicht versucht, durch das verrauchte Treppenhaus nach draußen zu laufen, sondern haben ihre Türen geschlossen gehalten und sind in ihren Wohnungen geblieben.“ Ein Fluchtversuch hätte tödlich enden können, sagt Schneider: „Auch bei einem verhältnismäßig kleinen Brand wie diesem reichen zwei oder drei Atemzüge des Rauchs aus – und man verliert das Bewusstsein.“

(MS)