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Mit einer Schrotflinte: Austauschschüler Diren († 17) aus Altona in den USA erschossen

Der begeisterte Fußballer Diren D. († 17) aus Altona wurde in den USA erschossen.

Der begeisterte Fußballer Diren D. († 17) aus Altona wurde in den USA erschossen.

Foto:

hfr/privat

Todes-Drama um einen Austauschschüler: Ein Gymnasiast (17) aus Altona ist in Missoula (Montana) erschossen worden. Der junge Mann war dort seit August 2013 als Austauschschüler in den USA.

Sonntagmorgen, 0.30 Uhr im beschaulichen Grant Creek. Es ist ein Ortstteil des Städtchens Missoula (68.000 Einwohner). Ein Nachbar ruft die Polizei: Er hat aus dem Haus von Markus K. (29) Schüsse gehört. Vor Ort finden die Beamten den schwerverletzten Diren in einer Blutlache.

Ein Polizeisprecher später: „Der Hausbesitzer hat ausgesagt, dass der Alarm im Haus losgegangen sei. Er behauptet, dass Diren D. in seine Garage eingebrochen sei und er ihn aus Notwehr erschossen habe.“

Diren wird mit vier Schusswunden, darunter zwei Kopfschüssen ins St. Patrick’s Krankenhaus gebracht. Doch der begeisterte Amateur-Fußballer hat keine Chance – und stirbt an seinen schweren Verletzungen.

Die Polizei in Montana glaubt die Version des Todesschützen allerdings nicht. Der 29-Jährige wurde nach einem fast zwölfstündigen Verhör wegen Mordes festgenommen. Polizeisprecher Travid Welsh: „Wir ermitteln noch. Aber Markus K. wäre nicht in Haft, wenn es nicht deutliche Hinweise darauf gäbe, dass ein Gewaltverbrechen vorliegt.“

Die Familie in Hamburg ist geschockt, die Mutter kann es nicht fassen. Die Großmutter erlitt, so Freunde der Familie, einen Schock und musste ins Krankenhaus. Direns Vater will am Dienstag in die USA fliegen.



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