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McDonald´s Monopoly: Fiese Trick-Masche bei Ebay

Mit McDonalds-Monopoly-Stickern versuchen zahlreiche Händler bei Ebay Geld zu verdienen.

Mit McDonalds-Monopoly-Stickern versuchen zahlreiche Händler bei Ebay Geld zu verdienen.

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hfr

Täglich gehen tausende Menüs bei McDonald´s über die Theke. Die Fastfood-Kunden haben es neben den Burgern und Pommes vor allem auf die Monopoly-Sticker abgesehen. Bargeld, Autos und Traumhäuser winken den Gewinnern.

Doch auch hier sind Trickser nicht weit. Bei Ebay bieten viele Händler die Sticker an und versuchen mit miesen Maschen die Sammler abzuzocken. Über 1500 Auktionen sind derzeit online, teilweise werden vierstellige Summen bezahlt!

Trick 1: Bei den Auktionen wird ein seltener Sticker in Kombination mit einem weitaus weniger seltenen Sticker angeboten, etwa die Parkstraße und Schlossallee. Der Abzock-Kniff: Man bietet nur auf einen der beiden Sticker, der nach angeblichen Zufallsprinzip verschickt wird. Logisch, dass man den weniger wertvollen Sticker zugeschickt bekommt und sich über die herausgeschmissenen Euros ärgert!

Solche "Auswahlangebote" sind bei Ebay eigentlich nicht zulässig. Ohne Meldung eines Grundsatzverstoßes gegen die Richtlinien, ist es aber nur schwer die schwarzen Schafe zu finden.

Trick 2: Um das "Auswahlangebot" zu umgehen, koppeln die Händler ihre Angebote. Sie bieten einen kleinen Gutschein-Gewinn an, der in Verbindung mit einem oder zwei Stickern steht, die gratis beigelegt werden. Auch hier ist meist ein Sticker wertvoll und der andere massenhaft auf dem Markt. Einen der beiden bekommt man zugeschickt. Welcher das ist, behält sich der Verkäufer vor.

Trick 3: Die Händler werfen "seltene" Straßen auf den Markt - nur sind dies häufig Sticker aus alten Monopoly-Aktionen. Der Hinweis steht meistens irgendwo versteckt im Beschreibungstext. Wer hier nicht genau liest, kauft einen alten Sticker. Dieser ist dann natürlich komplett wertlos oder hat, wie häufig angepriesen, lediglich "Sammlerwert".

Wer auf die Maschen reinfällt, der hat in der Regel Pech gehabt. "Sofern keine arglistige Täuschung vorliegt, kann der Käufer nichts machen", sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Viele Angebote gehen für Beträge im einstelligen Bereich raus, für viele kein Wert, für den es sich lohnt vor Gericht zu ziehen.

Rehberg rät ohnehin, die Sticker nicht bei Ebay zu kaufen, sondern regulär bei McDonald´s. Denn der Fastfood-Gigant behält sich in den Monopoly-Teilnahmebedingungen vor, bei Verdachtsfällen des verbotenen kommerziellen Sticker-Erwerbs die Gewinner von der Teilnahme auszuschließen und ihre Gewinne auch nachträglich noch abzuerkennen.


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