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Machtkampf in Hamburg: Canel und Suding: Jetzt fetzen sich die FDP-Frontfrauen

Kommt es im April zum Frauen-Duell um den FDP-Parteienvorsitz? Katja Suding (r.) überlegt, gegen Sylvia Canel (l.) anzutreten.

Kommt es im April zum Frauen-Duell um den FDP-Parteienvorsitz? Katja Suding (r.) überlegt, gegen Sylvia Canel (l.) anzutreten.

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dpa/Sun

Kaum ist die Freude über den Wahlerfolg in Niedersachsen verhallt, werden in der Hamburger FDP die Messer gewetzt: Fraktionschefin Katja Suding will offenbar Landeschefin Sylvia Canel stürzen! Sie wäre die 15. Vorsitzende in 25 Jahren ...


Canel ist umstritten. Nur mit knapper Mehrheit wurde sie im März 2012 gewählt. Ende 2012 verlor sie den Kampf um Listenplatz 1 für die Bundestagswahl. Spätestens seitdem gibt es Gespräche, ob sie als Landeschefin weiter tragbar ist. Die Zweifler reichen von der Partei bis in die Fraktion.


Schon wird kräftig an Canels Stuhl gesägt. Gleich zwei trauen sich zu, den Job besser zu machen: Fraktionschefin Katja Suding und der Bürgerschaftsabgeordnete Finn Ole Ritter. Als sicher gilt: Sollte sich Suding für eine Kandidatur im April entscheiden, lässt ihr Ritter den Vortritt.


Beide halten sich mit einer offenen Kriegserklärung noch zurück. Ritter sagte bei Hamburg 1: „Es ehrt mich, dass mich offensichtlich Personen in der Partei für geeignet halten, den Vorsitz der Hamburger FDP zu übernehmen. Ich werde mich bis Anfang nächster Woche entscheiden, ob ich antrete.“


In einer gemeinsamen Mitteilung mit Suding heißt es: „Innerparteilich gibt es mehrere herausragende Persönlichkeiten, die in verschiedenen Funktionen auch künftig Verantwortung übernehmen können. Die internen Gespräche werden ergeben, welches Team sich dem Landesparteitag zur Wahl stellt.“ Bis dahin sei alles Weitere Spekulation.


Tritt Suding an und gewinnt, wird sich ihre Machtposition in der FDP weiter festigen. Schon vor einem Jahr soll sie eine Kandidatur erwogen haben – aus privaten Gründen aber davon Abstand genommen haben.


Droht erneut ein Wechsel an der Parteispitze? Canel war mit ihrer Wahl die 14. Landeschefin innerhalb von 25 Jahren. Nummer 15 steht parat.



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