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Live-Ticker: Hamburg: Alle Infos zur Groß-Demo

Demonstranten werfen Pflastersteine.

Demonstranten werfen Pflastersteine.

Foto:

dpa

Steine und Flaschen auf Polizisten, Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen Demonstranten: 6000 Demonstranten wurden am Sonnabend erwartet, doch es kamen viel mehr - und die Flora-Demo wurde in kürzester Zeit zur Krawall-Demo! Insgesamt rund 4700 Randalierer und 2600 Polizisten gingen in der Schanze und auf dem Kiez hart gegeneinander vor. MOPO.de berichtete im Live-Ticker.

Die Fakten der Krawall-Demo im Überblick

+++ 7300 Demonstranten kamen vor die "Rote Flora"

+++ Laut Polizei darunter 4700 gewaltbereite Krawallmacher

+++ Die Demo wurde nach kürzester Zeit von der Polizei beendet

+++ Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerk durch die Schanze

+++ Wasserwerfer und Schlagstöcke kamen zum Einsatz

+++ Am Nachmittag wurde die Reeperbahn komplett gesperrt

+++ Überall brannten Barrikaden, Scheiben wurden eingeworfen

+++ Krawallmacher stürmten die einsturzgefährdeten Esso-Häuser

+++ 120 Polizisten wurden während der Krawall-Demo verletzt

+++ 19 Beamte mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden

+++ Es gab 21 Festnahmen und 320 Ingewahrsamnahmen

Die Krawall-Demo sorgte für die schwerste Krawalle Hamburgs in den vergangenen Jahren. Alle Einzelheiten im Live-Ticker:

117 Polizisten verletzt, 19 Personen vorläufig festgenommen

01.05 Uhr: Zum Abschluss des Live-Tickers ein paar Zahlen: Es waren 3168 Polizisten im Einsatz. 1770 davon kamen aus Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Schleswig-Holstein. Auch die Bundespolizei war im Einsatz. Insgesamt wurden nach jetzigem Stand 117 Polizisten verletzt und 19 Personen vorläufig festgenommen. Die Feuerwehr fuhr 116 Einsätze.

00.57 Uhr: Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch hat sich vor wenigen Minuten zur Krawall-Demo geäußert: "Ich bin betroffen über die offensichtliche Bereitschaft der Störer, die Gefährdung für die Gesundheit und das Leben von Unbeteiligten und Polizisten in Kauf zu nehmen."

00.24 Uhr: Die Krawall-Demo scheint ein Ende gefunden zu haben.

23.59 Uhr: Überall in der Stadt sind vereinzelt noch Demonstranten unterwegs, es werden aber immer weniger. Die Lage beruhigt sich.

Video zeigt die Gewalt in der Schanze

23.37 Uhr: Ein YouTube-Video zeigt die Krawalle in der Schanze. In dem Clip ist zu sehen, wie Polizisten plötzlich auf die zu großem Teil vermummte Menge zurennen. Videos vom Beginn gibt es auf dem gleichen Kanal.

16 Festnahmen, 120 Ingewahrsamnahmen

23.21 Uhr: Laut Polizei wurden bisher 16 Menschen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs vorläufig festgenommen sowie 120 Menschen vom Kessel aus der Taubenstraße/Kastanienallee in Gewahrsam genommen.

22.59 Uhr: Die Demonstration an der Hoheluftbrücke hat sich aufgelöst, auch die Polizei ist inzwischen wieder abgezogen.

22.39 Uhr: In der Schanze liefern sich etwa 50 Demonstranten und 100 Polizisten ein Katz-und-Maus-Spiel. Die Situation ist aber ruhig.

1000 Demonstranten an der Hoheluftbrücke

22.21 Uhr: An der Bahn-Station Hoheluftbrücke haben sind inzwischen rund 1000 Demonstranten versammelt. Bisher gibt's keine Ausschreitungen.

22.02 Uhr: Die Polizei zeigt an der Hoheluftbrücke starke Präsenz - offenbar mit Erfolg: Inzwischen sind nur noch 150 Demonstranten vor Ort.

21.51 Uhr: Wir müssen uns korrigieren: Es sind nicht 300 Demonstranten an der Hoheluftbrücke, sondern rund 700.

21.37 Uhr: Die Polizei ist inzwischen mit drei Wasserwerfern auf dem Weg.

20.43 Uhr: Rund 300 Demonstranten sind an der Hoheluftbrücke.

20.28 Uhr: Die Scheiben des Bezirksamts Eimsbüttel wurden vor wenigen Minuten eingeschlagen - und die im gegenüberliegenden Supermarkt.

15 Polizisten mussten stationär im Krankenhaus

21.17 Uhr: Polizeisprecher Mirko Streiber korrigiert die Zahl der verletzten Beamten: 82 Polizisten wurde bis jetzt verletzt, 15 mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden, unter anderem wegen Platzwunden und eine Polizistin sogar wegen mehrere Brüche der Gesichtsknochen.

21.13 Uhr: Die Festgenommenen aus dem Kessel werden einzeln von jeweils zwei Beamten aus dem Kessel zu einem HVV-Bus geführt, der sie in die Gefangenensammelstelle an der Stresemannstraße bringt.

20.58 Uhr: Aus dem Kessel Taubenstraße/Kastanienallee werden die Demonstranten gerade in Massen abgeführt.

20.50 Uhr: Insgesamt hat sich die Situation zum Glück etwas entspannt. Auf der Reeperbahn liefern sich die Demonstranten allerdings weiter mit den Polizisten ein Katz und Maus-Spiel. An der Taubenstraße/Kastanienallee werden immer mehr Demonstranten festgenommen.

20.48 Uhr: In der Schanze hat sich inzwischen alles soweit wieder beruhigt.

20.33 Uhr: "Solche Gewaltausbrüche hatten wir schon lange nicht mehr!", sagt Mirko Streiber zur MOPO. Das Ungewöhnliche: Es habe keinerlei Rücksicht auf die Gesundheit von Polizisten und Unbeteiligten gegeben.

20.29 Uhr: Auf der Reeperbahn ist die Stimmung gereizt. Die Polizei fordert alle Anwesenden auf, den Kiez zu verlassen. Zwei unserer Reporter dürfen nicht in den Bereich hinein.

20.25 Uhr: Die Polizei führt gerade nach und nach Demonstranten aus dem Kessel an der Taubestraße/Kastanienallee. Einzelne dürfen gehen, anderen werden Handschellen angelegt. Vorwurf: schwerer Landfriedensbruch.

Flora-Aktivisten kritisieren Eskalation scharf

20.23 Uhr: Inzwischen haben auch die Flora-Aktivisten eine Zwischenbilanz gezogen. Sie sprechen von einer großen Solidaritätsdemo mit über 10.000 Teilnehmern. In einer schriftlichen Mitteilung heißt es: "Die Eskalation war offenbar politisch gewollt." Und weiter: "Das Verhalten der Innenbehörde ist das deutliche Signal, dass der Senats unter Führung von Olaf Scholz an einer harten Linie in sozialpolitischen Konflikten in Hamburg festhält."

20.18 Uhr: Die Polizei hat eine Gruppe vor McDonalds an der Reeperbahn vertrieben. Es ist ein wahres Katz-und-Maus-Spiel gerade.

20.11 Uhr: An der Taubenstraße/Kastanienallee nimmt die Polizei gerade die Personalien von rund 300 Demonstranten auf. Ob sie tatsächlich alle festgenommen werden, ist indes unsicher.

20.08 Uhr: An der Deutschen Bank an der Mönckebergstraße wurden die Fenster eingeworfen. Die Polizei hat die Steinewerfer festgenommen.

20.03 Uhr: Die Feuerwehr löscht Barrikaden vor den Esso-Häusern, parallel werden die Demonstranten aufgefordert den Kiez zu verlassen.

19.59 Uhr: Die Polizei beginnt, die eingekesselte Menge an der Taubenstraße/Kastanienallee festzunehmen. Die Demonstranten werden einzeln abgeführt.

19.58 Uhr: Die gesperrte Bahnstrecke zwischen Holstenstraße und Sternschanze ist inzwischen übrigens wieder frei.

Bombenalarm am Jungfernstieg!

19.57 Uhr: Zum Glück Entwarnung, war ein Fehlalarm, keine Bombe.

19.52 Uhr: Bombenalarm am Jungfernstieg! Die Bundes- und Landespolizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Mehr Infos kommen gleich!

Polizei kesselt Demonstranten ein

19.44 Uhr: Unbestätigten Angaben zufolge, sollen alle 300 eingekesselten Demonstranten an der Taubestraße/Kastanienallee demnächst in die Gefangenensammelstelle gebracht werden. Die Fußwege sind durch Mannschaftswagen blockiert.

19.37 Uhr: Auch am Pferdemarkt liefern sich die Demonstranten mit den Polizisten aktuell ein Katz-und-Maus-Spiel.

19.37 Uhr: Der Kessel an der Taubenstraße bleibt bestehen.

19.33 Uhr: Beim "NH Hotel" an der Feldstraße wurden alle Scheiben eingeschlagen und das Restaurant zudem völlig verwüstet.

19.26 Uhr: Die Polizei kesselt 300 Demonstranten an der Taubenstraße ein.

19.17 Uhr: An der Taubenstraße formieren sich immer mehr Polizisten.

19.13 Uhr: Die Zahl der verletzten Polizisten erhöht sich inzwischen auf 25.

Krawallmacher stürmen Esso-Häuser

19.09 Uhr: Mehrere Krawallmacher sind in die Esso-Häuser gestürmt. Die Einsatzkräfte wollen das Haus nicht betreten - wegen der Einsturzgefahr.

18.53 Uhr: Das Katz-und-Maus-Spiel auf dem Weihnachtsmarkt am Spielbudenplatz geht munter weiter.

18.45 Uhr: Vor den Esso-Häusern gibt es gerade eine Kundgebung.

18.43 Uhr: Am Gänsemarkt soll sich derzeit ebenfalls eine Gruppe Demonstranten formiert haben. Sie skandieren Parolen.

18.40 Uhr: Insgesamt wurden bislang 22 Polizisten verletzt. Eine genaue Anzahl zu den verletzten Demonstranten haben wir noch nicht.

Situation eskaliert auf der Reeperbahn

18.29 Uhr: Vor der Davidwache ist gerade ein Räumpanzer vorgefahren.

18.27 Uhr: Aus vielen Nebenstraßen strömen kleine Gruppe auf die Reeperbahn. Die Situation wird immer unübersichtlicher.

18.26 Uhr: In der Budapester Straße brennt es jetzt auch.

18.24 Uhr: Aus Richtung Hein-Hoyer-Straße stürmen gerade 200 Leute in Richtung Reeperbahn.

18.20 Uhr: Vor der "Kleinen Pause" in der Wohlwillstraße (St. Pauli) kracht es, Böller und Flaschen fliegen. Eine Hundertschaft der Polizei rennt den Krawallmachern brüllend entgegen.

18.15 Uhr: Die Situation auf der Reeperbahn eskaliert in diesen Minuten. Mehr als 1000 Krawallmacher sind unterwegs, errichten Barrikaden und stecken diesen in Flammen. Überall gehen Scheiben zu Bruch.

18.13 Uhr: Auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Spielbudenplatz liefern sich Demonstranten ein Versteckspiel mit der Polizei. Es gibt mehrere Verletzte.

18.12 Uhr: Auf der Reeperbahn steht ein Auto in Flammen!

DHL-Auto brennt, Plünderungen in der Schanze

18.10 Uhr: In der Schanze ist bereits die Stadtreinigung im Einsatz und macht sauber.

18.08 Uhr: Bei "American Apparel" an der Schanzenstraße sind die Scheiben eingeworfen worden, Augenzeugen berichten von Plünderungen.

17.59 Uhr: In der City ist eine Gruppe aus 15 Demonstranten aufgetaucht. Hier ist es ansonsten bisher ruhig geblieben, keine Demonstranten in Sicht.

17.50 Uhr: Ein paar kleinere Gruppen liefern sich in der Nähe der Messe aktuell ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Polizisten.

17.49 Uhr: In der Nähe der Feldstraße brennt ein DHL-Wagen.

Krawall erreicht die Reeperbahn

17.46 Uhr: Die Demonstranten brüllen "Rote Flora bleibt", trommeln laut.

17.44 Uhr: Die Polizei blockiert den Krawallmachern den Weg zu den wegen Einsturzgefahr evakuierten Esso-Häusern.

17.40 Uhr: Insgesamt 450 Demonstranten sind gerade auf Höhe des Spielbudenplatzes, werfen Dinge auf die Straße und errichten Barrikaden.

17.38 Uhr: Vor der Davidwache fährt ein Wasserwerfer vor.

17.35 Uhr: Zahlreiche Demonstranten haben inzwischen den Kiez erreicht. Die Situation ist unübersichtlich, die Stimmung spitzt sich zu.

Die Reeperbahn wird gerade abgeriegelt

17.34 Uhr: Am "Arcotel"-Hotel sind Scheiben eingeschlagen worden.

17.23 Uhr: Vor der Davidwache stehen keine Polizeiautos mehr, Beamte haben sich vor der Wache postiert.

17.19 Uhr: Die Reeperbahn ist komplett geräumt. Die Polizei hat alles abgesperrt, Passanten werden "zur eigenen Sicherheit" weggeschickt.

17.14 Uhr: Am Rödingsmarkt wird gerade die Straße in Richtung Reeperbahn gesperrt. Die Demonstranten sind auf dem Weg dorthin.

17.08 Uhr: Der Zug, der kurz vor der Holstenstraße auf der Strecke stehenbleiben musste, konnte inzwischen zur Haltestelle Sternschanze weiterfahren. Die Strecke bleibt aus Sicherheitsgründen aber weiterhin gesperrt, der Strom auf den Schienen ist ausgeschaltet.

17.07 Uhr: Im Budni am Schulterblatt wurden die Fenster eingeschlagen, während der Laden voller verängstigter Kunden war.

17:06 Uhr: Rund 100 Polizisten gehen gerade in den Schanzenpark.

Laut Polizei: 4700 gewaltbereite Krawallmacher

17.04 Uhr: Zwischenbilanz der Polizei:Insgesamt 7300 Demonstranten sind im ursprünglichen Demozug gewesen, darunter 4700 gewaltbereite Krawallmacher - das gab es so wohl noch nie in Hamburg. Es gibt etliche Festnahmen und Ingewahrsamnamen. Es gibt mehrere verletzte Beamte, einer musste bewusstlos ins Krankenhaus gebracht werden.

17.01 Uhr: Überall in der Schanze klirren Scheiben, Böller fliegen.

16.58 Uhr: Der Kessel an der Juliusstraße soll wieder geöffnet worden sein. In der Schanze demonstrieren aktuell etwa 3000 Menschen.

250 Demonstranten vor den Esso-Häusern

16.54 Uhr: Inzwischen demonstrieren rund 250 Menschen vor den Esso-Häusern.

16.51 Uhr: Der Demozug ist gestoppt, steht Schulterblatt/Schanzenstraße. Die Wasserwerfer der Polizei stehen wenige Meter vor ihnen.

16.50 Uhr: In der Schanzenstraße brennt eine Barrikade lichterloh.

16.47 Uhr: Im ganzen Land gibt es inzwischen Soli-Demos mit der Hamburger Krawall-Demo, unter anderem in Mainz und Stuttgart.

16.41 Uhr: Am Jungfernstieg ist die Polizei übrigens mit Reiterstaffel postiert. In der City und an der Reeperbahn ist es derzeit ruhig.

Video von der Demo

16.40 Uhr: Knapp 100 Meter hat sich der Zug bewegt. Auf Höhe des Penny Markts ist vorerst Schluss.

16.35 Uhr: Wasserwerfer nähern sich dem Polizeikessel.

16.31 Uhr: Vor der Haspa tanzen einige Demonstranten, weil sie nicht rausgelassen werden. "Esso bleibt, Flora bleibt", sind die Sprechchöre. Eine dreifache Kette um die Leute bei der Haspa wurde gebildet.

16.28 Uhr: Eine neue Demo wurde tatsächlich angemeldet. Diese trägt den Namen "Zustände im Schanzelviertel und Esso-Häuser".

16.17 Uhr: Kurz hinter der Haltestelle Holstenstraße steht eine volle S-Bahn auf den Gleisen und kann nicht weiterfahren.

16.14 Uhr: Seit 15.20 Uhr fahren keine S-Bahnen mehr zwischen der Holstenstraße und Sternschanze. Der Grund: Viele Menschen waren auf den Gleisen. Der Strom wurde abgeschaltet - aus Sicherheitsgründen.

Eine Spontandemo soll angemeldet werden

16.11 Uhr: Es soll wohl eine neue "Spontandemo" angemeldet werden.

16.10 Uhr: Aus dem Kessel fordern die Demonstranten die Polizei lautstark zum Rückzug auf.

16.07 Uhr: Die Polizei hat die Demonstranten eng eingepfercht auf rund 200 Metern vor der Schulterblatt-Haspa in Richtung Feldstraße.

16.04 Uhr: Die Lage ist sehr angespannt. Demonstranten im Kessel bilden Ketten. Polizisten, die sich aus der Schanze wegbewegen, werden mit ironischem Applaus bedacht und immer wieder angegriffen.

16.01 Uhr: Mehrere Scheiben von Geschäften in der Schanze sind kaputt gegangen. Die ganze Zeit fliegen Steine durch die Gegend.

15.58 Uhr: Eine Polizeisprecherin sagte gerade, dass es "massive" Angriffe auf Polizeibeamte gegeben habe.

Demo von der Polizei aufgelöst

15.56 Uhr: Die Begründung für die Auflösung der Demo: "Unfriedlichkeit".

15.55 Uhr: Die Demo wird nach ersten Informationen nicht mehr weitergeführt.

15.53 Uhr: Der Platz vor der Roten Flora ist komplett geräumt. Die Autonomen stehen vor der Haspa-Filiale in unmittelbarer Nähe. Die Polizei riegelt ab.

15.51 Uhr: Derzeit soll es Verhandlungen geben, ob die Demo noch fortgesetzt werden kann und darf. Die Chancen stehen schlecht.

15.49 Uhr: Die Situation hier ist immer noch sehr unübersichtlich.

15.47 Uhr: Über der Schanze kreisen mehrere Hubschrauber.

Demo eskaliert: Straßenschlacht vor der Roten Flora!

15.40 Uhr: Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof. Der S-Bahn-Verkehr bleibt stehen. ICE fahren durch, der Regionalverkehr wird umgeleitet. Die Bahnsteige am Hauptbahnhof sind brechend voll.

15.39 Uhr: Die Polizei rückt Stück für Stück Richtung Rote Flora vor.

15.35 Uhr: Hier kommen Rettungswagen, die gerufen wurden, nicht durch. Demonstranten und Polizei liefern sich hier eine heftige Schlacht.

15.32 Uhr: Neben den Wasserwerfern kommen auch Schlagstöcke zum Einsatz. Es geht massiv zu. Heftige Szenen. Ausnahmezustand!

15.28 Uhr: Die Lage eskaliert immer weiter. Bei Twitter wird indes sogar von "Warnschüssen" berichtet.

15.25 Uhr: Die ersten Bengalos werden in der Schanze gezündet, der Polizeieinsatz startet, Wasserwerfer fahren auf.

14.59 Uhr: Bei der Auftaktkundgebung kritisiert der Sprecher des Flüchtlingsrats Hamburg die Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats. Sie sollen nicht erst das Gefühl bekommen, angekommen zu sein, heißt es.

14.41 Uhr: Vermummte halten vor der Roten Flora einen Banner hoch: "Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse." Statt der erwarteten 6000 sollen es hier insgesamt rund 7200 Demonstranten sein.

Routenänderung: Demo darf nicht über die Reeperbahn ziehen

14.35 Uhr: Bei den via Twitter gelaufenen Festnahmen in Rathausnähe handelte es sich übrigens nur um Personenüberprüfungen.

14.32 Uhr: Die Polizei hat eine Verfügung erlassen: Der Protestzug darf NICHT wie geplant über die Reeperbahn ziehen. Als Grund wird der Angriff auf die Davidwache gestern genannt.

14.30 Uhr: 3200 Demonstranten sind vor der Roten Flora. Die Polizei schätzt: 25 Prozent bürgerliches Klientel.

Hundertschaften in der Schanze

14.24 Uhr: Im Bereich Schulterblatt/Altonaer Straße haben sich Hundertschaften der Polizei formiert.

14.11 Uhr: Der Protestzug setzt sich überraschend und zu früh in Bewegung.

14.06 Uhr: Bei Twitter wird von angeblichen Festnahmen in Rathausnähe berichtet.

14.00 Uhr: Noch hat die Demo nicht begonnen. Weit über 1000 Menschen haben sich aber im Gebiet um die Rote Flora versammelt.

Zahlreiche Wasserwerfer im Stadtgebiet

13.42 Uhr: Vor der Roten Flora ist bereits richtig viel los. Via Twitter berichten sich die Demonstranten über das Polizeiaufgebot in der Stadt.

13.40 Uhr: Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Altona, Marc Classen, postet bei Twitter: "Auf geht's in die Innenstadt zum Soli-Shoping mit Hamburgs Kaufleuten." Die ersten Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten.

13.30 Uhr: Hubschrauber kreisen über dem Innenstadt-Gebiet. In der City sind zahlreiche Wasserwerfen zu sehen, ebenso in der Schanze. Die Polizei ist mit Räumfahrzeugen vor Ort.

Erste Kundgebung am Steindamm

13.15 Uhr: Ein Sprecher der Lampedusa-Flüchtlingen hat bei der Kundgebung dazu gemahnt, die Proteste heute friedlich verlaufen zu lassen: "Wir wollen Kreativität und keine Gewalt."

12.30 Uhr: Am Steindamm in St. Georg haben sich nach und nach rund 800 Demonstranten zu einer Kundgebung versammelt. Bislang ist alles friedlich. Die Gruppe "Lampedusa in Hamburg" hat vorab angekündigt, auf eine Demo zu verzichten.

Die erste Demo fand heute bereits um 12 Uhr statt. Am Steindamm protestierten rund 800 Leute friedlich für ein Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge. Um 14 Uhr startete eine weitere Demo unter dem Motto: „Selbstorganisierung statt Repression! Refugee-Bleiberecht, Esso-Häuser und Rote Flora durchsetzen“, vor der Roten Flora am Schulterblatt. Die Demo wird durch die Schanze und St. Pauli führen.

Hier finden Sie alle Tweets zur Krawall-Demo bei Twitter:

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