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MOPO.de | Kurtulus’ Abschied vom Krimi: So dramatisch stirbt der Tatort-Star
30. April 2012
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Kurtulus’ Abschied vom Krimi: So dramatisch stirbt der Tatort-Star

Rest in Peace, Cenk! Das letzte Bild des Mehmet Kurtulus (40) als Ermittler.

Rest in Peace, Cenk! Das letzte Bild des Mehmet Kurtulus (40) als Ermittler.

Foto:

hfr/NDR

Schwerer hätte Mehmet Kurtulus seinen Fans den Abgang vom Hamburger Krimi nicht machen können. Als Undercover-Cop Cenk Batu verblutet er in seinem letzten Fall „Die Ballade von Cenk und Valerie“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD) – unter den Schluchzern seiner Freundin! Da verdrückt selbst Freund und Vorgesetzer Uwe Kohnau (Peter Jordan) ein paar Tränchen.

Der „Tatort“ gerät zum Totentanz: Morbide Banker, eine schaudererregende Auftragskillerin (grandios: Corinna Harfouch). Und mittendrin der tragische Held, der den Kampf um die Liebe seines Lebens verlieren muss.

Schwere Kost für alle, die den Abschied des ersten deutsch-türkischen Ermittlers nach nur sechs „Tatort“-Folgen ohnehin bedauern. Doch der wusste, dass es so enden muss: „So kompromisslos, wie wir Batu in den vorangegangenen fünf Folgen kennengelernt haben, konnte es nur zum Tod führen“, sagt er.

Action-Thriller meets „Romeo und Julia“: Batu, der einsame Wolf, hat sich durch die Liebe zu einer Frau (Anna Bederke) angreifbar gemacht. Denn die gerät bald ins Netz einer autistischen Auftragskillerin. Deren Bedingung an Batu: Er soll den Kanzler (Kai Wiesinger) töten. Auf dessen Tod spekulieren nämlich die Banker ...

Bei so viel Bosheit auf der Welt kann den Zuschauer schon der Mut verlassen. Batu läuft Amok, zückt die Waffe sogar gegen seinen Freund und Chef Uwe Kohnau. Der Showdown erfolgt im Hamburger Rathaus. „Extremer konnte es selbst für Batu in diesem letzten Stück des Hamburger ‚Tatorts‘ nicht kommen“, gibt Kurtulus zu.

Doch dieser „Tatort“ aus Hamburg wollte von Anfang an anders sein: härter, schneller, kompromissloser. Da muss der Zuschauer jetzt durch.


Wer den Film vorab sehen will: Am Mittwoch, 20 Uhr, zeigt das Abaton die Premiere. Anschließend diskutiert Mehmet Kurtulus mit Publikum.