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Kommentar: Kiez als Gefahrengebiet: Schwerer Eingriff, aber gerechtfertigt

Thomas Hirschbiegel

Thomas Hirschbiegel

Eine Woche ist es her, dass die Davidwache Ziel einer in Deutschland nie dagewesenen Attacke wurde: 40 Schläger fielen über Beamte her, brachen einem von ihnen den Kiefer und traten auf den bereits wehrlos am Boden liegenden Polizisten ein. „Versuchter Totschlag“, heißt es in den Akten. Doch die Ermittlungen haben bisher nichts gebracht.

Die Ausrufung eines „Gefahrengebiets“, welches sich über vier Stadtteile erstreckt und Hunderttausende Menschen betrifft, ist jetzt ein starker Eingriff in die Bürgerrechte. Für viele mag er wie blinder Aktionismus wirken. Doch die Maßnahme ist gerechtfertigt.

Die linksextremen Gewalttäter bezeichnen die Beamten in ihren Internet-Pamphleten als Schweine, stellen sie als schießwütig hin. Fakt ist: Die angegriffenen Polizisten hätten in höchster Not schießen dürfen. Sie haben es nicht getan.

Wenn es durch die Einrichtung des Gefahrengebiets auch nur eine kleine Chance gibt, Täter zu ermitteln, und dadurch zu verhindern, dass die Gewalt noch weiter eskaliert, dann ist diese einschneidende Maßnahme gerechtfertigt.





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