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JVA Billwerder: Nach Facebook-Skandal: Knast-Wärter beurlaubt!

Die Justizvollzugsanstalt Billwerder.

Die Justizvollzugsanstalt Billwerder.

Foto:

Schimkus

Vier Hamburger Justizvollzugsbeamte juxten auf Facebook darüber, wie man auf Häftlinge schießen könne. Nachdem die MOPO die irren Baller-Fantasien veröffentlicht hat, wurden die Männer nun suspendiert.

Das Strafvollzugsamt hat prompt reagiert: Die vier Beamten, bislang eingesetzt im „Haus 6“, dem Hochsicherheitsbereich der JVA Billwerder, mussten die Haftanstalt am Montagmorgen sofort nach Bekanntwerden des Facebook-Skandals verlassen.

Nach MOPO-Informationen dürfen die Waffennarren das Gelände nur noch zum Disziplinarverfahren in Begleitung ihrer Anwälte betreten. Ihren Kollegen wurde verboten, sich öffentlich zu dem Vorfall zu äußern.

Der Beamte Michael W. hatte sich auf seiner Facebook-Seite mit einem Gewehr samt Zielfernrohr im Anschlag präsentiert. Daraufhin hatten drei seiner Kollegen aus der Haftantalt Billwerder menschenverachtende Bemerkungen gepostet und sich darüber ausgelassen, von wo aus man mit der „Flinte“ am besten auf Häftlinge zielen könne. Einer der Staatsdiener schlug das Dach des Hochsicherheitstraktes vor, ein anderer den Balkon.

Michael W. favorisierte die Abteilung für besonders gefährliche Straftäter. Der suspendierte Waffen-Freak hat seine Facebook-Seite inzwischen gelöscht.



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