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Insel im Baakenhafen: Spektakuläres Bauprojekt für die HafenCity

So soll die neue Freizeitinsel in der HafenCity aussehen.

So soll die neue Freizeitinsel in der HafenCity aussehen.

Foto:

hfr

Bald soll hier getobt, geplanscht und entspannt werden: Im Hafenbecken des Quartiers Baakenhafen (HafenCity) wird eine künstliche Spaßinsel für gestresste Großstädter gebaut. Das neue Quartier könnte in Zukunft zur grünen Oase der HafenCity werden. Gestern wurden die Pläne vorgestellt.

Die Ideen für die Gestaltung der Insel und der Freizeiträume des Baakenhafens stammen aus Berlin: Sechs Landschaftsarchitekten des „Ateliers Loidl“ haben den Entwurf ausgetüftelt, konnten sich damit im Rahmen eines Wettbewerbs gegen knapp 70 andere Architekten-Teams durchsetzen.

„Von der Idee einer grünen ,Schatzinsel‘ geht etwas Faszinierendes aus, das an unsere Entdeckerlust rührt“, sagt Oberbaudirektor Jörn Walter begeistert. Und tatsächlich: Wer den Plänen der Architekten lauscht, denkt an Urlaub.

Auf 3000 Quadratmetern Spielfläche sollen bald Kinder toben. Ebenfalls geplant sind ein Gemeinschaftshaus und ein hölzernes Schwimmbad im Hafenbecken, das von der Insel über einen Steg zu erreichen ist. Außerdem sollen zwei orientalische Turm-Skulpturen des Künstlers Thomas Schütte auf der Insel ein Plätzchen finden. Kosten: zwischen 12 und 13 Millionen Euro zuzüglich der Kosten für das Fundament, die noch nicht feststehen.

Zunächst werden nun massive Stahlwände in das Hafenbecken gesetzt, der Innenraum mit Sand aufgeschüttet. Bereits 2014 soll das Fundament stehen, die Gestaltung bis 2018 abgeschlossen sein.
Und auch an Land wird sich einiges tun: Geplant ist eine Elbpromenade am Kirchenpauerkai mit einem 20 Meter langen Grünstreifen und breiten Wegen für Radler und Spaziergänger.
In dem 21 Hektar großen Quartier Baakenhafen entstehen rund 1800 Wohnungen, davon ein Drittel Sozialwohnungen. Neben der Spaßinsel sollen auch einige der Häuser in das Hafenbecken gebaut werden.