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Innenstadt lahmgelegt: Mehr als 10.000 Menschen bei Lampedusa-Demo in der City

Mehr als 10.000 Menschen demonstrierten am Sonnabend in der Hamburger Innenstadt.

Mehr als 10.000 Menschen demonstrierten am Sonnabend in der Hamburger Innenstadt.

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dpa

Mehr als 10.000 Menschen demonstrierten am Sonnabend in der City lautstark gegen die Flüchtlingspolitik in Deutschland. Die Polizei hatte ursprünglich mit 3500 Protestlern gerechnet.

Bereits ab 13 Uhr sammelten sich die Protestler am Hachmannplatz beim Hauptbahnhof. Erste Schätzungen der Polizei gingen von 3000 Demonstranten aus, doch es wurden immer mehr. Am Nachmittag waren es rund 10.000 Teilnehmer.

Die Veranstalter sprachen zwischenzeitlich sogar von 12.000-18.000 Lampedusa-Sympathisanten, die durch die Innenstadt gezogen sind.

Nach mehreren Kundgebungen setzte sich der Demozug um 15 Uhr schließlich in Bewegung. Unter den Blicken unzähliger Hamburger riefen die Demonstranten lautstark "Bleiberecht für alle!" oder "Kein Mensch ist illegal!". Mit lautem Trommeln zogen die Massen vom Hauptbahnhof über die Mönckebergstraße, den Jungfernstieg und Glockengießerwall sowie zurück zum Hauptbahnhof.

Gegen 17 Uhr fand am Infozelt der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" die Abschlusskundgebung statt. Dabei bekräftigten die Initiatoren der Kundgebung ihre Forderung nach einem Bleiberecht für die rund 300 afrikanischen Flüchtlinge, die sich seit Juni in der Hansestadt aufhalten und deren Schicksal seit Monaten die Stadt in Atem hält.

Um 17.45 Uhr war die Demo offiziell beendet.

Aufgerufen zur Kundgebung hatten die Hilfsorganisation "Pro Asyl" und die Landesflüchtlingsräte. Aber auch andere Verbände, etwa "Ver.di", zeigten Flagge. Die Polizei war mit rund 800 Einsatzkräften vor Ort. Insgesamt verlief die Protestaktion friedlich.





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