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Im Zwischenlager: AKW Brunsbüttel: Brennstäbe-Lager defekt

Das AKW Brunsbüttel ist seit 2007 geschlossen. Jetzt ist bei einer Überprüfung ein Defekt aufgetreten.

Das AKW Brunsbüttel ist seit 2007 geschlossen. Jetzt ist bei einer Überprüfung ein Defekt aufgetreten.

Foto:

Sun

Im Brennelemente-Zwischenlager des seit 2007 abgeschalteten Atomkraftwerks Brunsbüttel ist bei einer Überprüfung ein Defekt aufgetreten.

Drei Blöcke einer Batterieanlage des Lagers seien ausgefallen, teilte der Energiekonzern Vattenfall am Dienstag in Berlin mit. Dies habe keine Auswirkungen auf den sicheren Betrieb des Standort-Zwischenlagers gehabt. Die Ursachenklärung erfolge in Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde in Kiel.


Das Zwischenlager ist ein vom Kernkraftwerk unabhängiges Gebäude auf dem Gelände. Der am 11. Januar festgestellte Defekt war ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ („Normalmeldung“). Vattenfall will das Kraftwerk rückbauen, das nach dem Atomausstieg der Bundesregierung nicht mehr ans Netz darf.


Auch nach vorläufiger Einschätzung der Atomaufsicht hatte der Batterieausfall keine sicherheitstechnischen Auswirkungen. Die Aufsichtsbehörde prüfe mit Sachverständigen, ob weitere Batterien vergleichbaren Typs Mängel aufweisen, teilte das zuständige Energiewendeministerium in Kiel mit. Die defekten Gelbatterien würden ausgetauscht, sobald eine Begutachtung abgeschlossen sei.


Im Zwischenlager werden die Brennelemente, die im Reaktor des Kernkraftwerkes eingesetzt worden waren, in Castor-Behältern aufbewahrt. Auch nach Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks müsse das Standort-Zwischenlager betrieben werden, bis eine Endlagermöglichkeit für Kernbrennstoff zur Verfügung stehe, teilte die Aufsichtsbehörde mit.