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Haseldorfer Marsch: Hetlinger Schanze: Der Privatstrand des Dänen-Königs

Gut 200 Meter breit ist der Elbstrand bei Hetlingen: Schnepfen, Kiebitze und Blaukehlchen nutzen das Naturschutzgebiet zum Brüten, Menschen den Strand zum Sonnen und Baden und das gern nackt: Die Hetlinger Schanze an der Elbe ist ein nicht ganz offizielles FKK-Gebiet, über dem sogar der Seeadler seine Runden dreht. Das Paradies fängt gleich hinter der Kläranlage an: Kaum hat man die passiert, beginnt ein 500 Meter langer Fußweg direkt zum Deich.
Jetzt trennt uns nur noch eine Pforte von einem der schönsten und mit sieben Kilometern auch längsten Strand an der Elbe. Aber bitte Pforte schließen – damit die auf dem Deich weidenden Schafe nicht abhauen. 200 Meter breit ist der Strand. Segelboote ziehen träge die Elbe runter, und ein paar Kilometer elbaufwärts stehen „Elbekreuzung 1 und 2“. Was bitte? Das ist der amtliche Name der mit 189 Metern höchsten Freileitungsmasten Europas. Einer steht auf der Hetlinger Elbseite, der andere am anderen Elbufer auf der Insel Lühesand.
Wer sich am Strand auf einen angetriebenen Baumstamm niederlässt, sitzt auf historischem Grund. Um 1650 wurde hier in Massen Sand von der Elbe aufgespült. Es entstand eine fruchtbare Fläche, die auch landwirtschaftlich genutzt wurde. Doch schon 1658 überfielen Schweden den Landstrich, brannten 60 Bauernhöfe, ein Kloster und ganz Uetersen nieder.
Gutsherr Detlef von Ahlefeld bat den dänischen König, auf der Sanddüne vor Hetlingen eine Feldschanze zu errichten. Schon ein Jahr nach dem Überfall stand ein Wall mit vier Bollwerken – die Schweden bissen sich künftig die Zähne an der Schanze aus. Die Dänen stellten 1672 zusätzlich noch Kanonen auf. Noch bis 1865 war die Hetlinger Schanze Privatstrand der dänischen Könige. Heute erinnert nur noch eine Infotafel an die kriegerische Vergangenheit.
Der NABU hat unweit davon einen elf Meter hohen Beobachtungsturm errichtet. Vom „Schanzenturm“ hat der Besucher einen traumhaften Blick weit über Elbe und Haseldorfer Marsch.

Gut 200 Meter breit ist der Elbstrand bei Hetlingen: Schnepfen, Kiebitze und Blaukehlchen nutzen das Naturschutzgebiet zum Brüten, Menschen den Strand zum Sonnen und Baden und das gern nackt: Die Hetlinger Schanze an der Elbe ist ein nicht ganz offizielles FKK-Gebiet, über dem sogar der Seeadler seine Runden dreht. Das Paradies fängt gleich hinter der Kläranlage an: Kaum hat man die passiert, beginnt ein 500 Meter langer Fußweg direkt zum Deich.

Jetzt trennt uns nur noch eine Pforte von einem der schönsten und mit sieben Kilometern auch längsten Strand an der Elbe. Aber bitte Pforte schließen – damit die auf dem Deich weidenden Schafe nicht abhauen. 200 Meter breit ist der Strand. Segelboote ziehen träge die Elbe runter, und ein paar Kilometer elbaufwärts stehen „Elbekreuzung 1 und 2“. Was bitte? Das ist der amtliche Name der mit 189 Metern höchsten Freileitungsmasten Europas. Einer steht auf der Hetlinger Elbseite, der andere am anderen Elbufer auf der Insel Lühesand.

Wer sich am Strand auf einen angetriebenen Baumstamm niederlässt, sitzt auf historischem Grund. Um 1650 wurde hier in Massen Sand von der Elbe aufgespült. Es entstand eine fruchtbare Fläche, die auch landwirtschaftlich genutzt wurde. Doch schon 1658 überfielen Schweden den Landstrich, brannten 60 Bauernhöfe, ein Kloster und ganz Uetersen nieder.

Gutsherr Detlef von Ahlefeld bat den dänischen König, auf der Sanddüne vor Hetlingen eine Feldschanze zu errichten. Schon ein Jahr nach dem Überfall stand ein Wall mit vier Bollwerken – die Schweden bissen sich künftig die Zähne an der Schanze aus. Die Dänen stellten 1672 zusätzlich noch Kanonen auf. Noch bis 1865 war die Hetlinger Schanze Privatstrand der dänischen Könige. Heute erinnert nur noch eine Infotafel an die kriegerische Vergangenheit.

Der NABU hat unweit davon einen elf Meter hohen Beobachtungsturm errichtet. Vom „Schanzenturm“ hat der Besucher einen traumhaften Blick weit über Elbe und Haseldorfer Marsch.

Foto:

Florian Quandt

Schnepfen, Kiebitze und Blaukehlchen nutzen das Naturschutzgebiet zum Brüten, Menschen den Strand zum Sonnen und Baden und das gern nackt: Die Hetlinger Schanze an der Elbe ist ein nicht ganz offizielles FKK-Gebiet, über dem sogar der Seeadler seine Runden dreht. Das Paradies fängt gleich hinter der Kläranlage an: Kaum hat man die passiert, beginnt ein 500 Meter langer Fußweg direkt zum Deich.

Jetzt trennt uns nur noch eine Pforte von einem der schönsten und mit sieben Kilometern auch längsten Strand an der Elbe. Aber bitte Pforte schließen – damit die auf dem Deich weidenden Schafe nicht abhauen. 200 Meter breit ist der Strand. Segelboote ziehen träge die Elbe runter, und ein paar Kilometer elbaufwärts stehen „Elbekreuzung 1 und 2“. Was bitte? Das ist der amtliche Name der mit 189 Metern höchsten Freileitungsmasten Europas. Einer steht auf der Hetlinger Elbseite, der andere am anderen Elbufer auf der Insel Lühesand.

Wer sich am Strand auf einen angetriebenen Baumstamm niederlässt, sitzt auf historischem Grund. Um 1650 wurde hier in Massen Sand von der Elbe aufgespült. Es entstand eine fruchtbare Fläche, die auch landwirtschaftlich genutzt wurde. Doch schon 1658 überfielen Schweden den Landstrich, brannten 60 Bauernhöfe, ein Kloster und ganz Uetersen nieder.

Gutsherr Detlef von Ahlefeld bat den dänischen König, auf der Sanddüne vor Hetlingen eine Feldschanze zu errichten. Schon ein Jahr nach dem Überfall stand ein Wall mit vier Bollwerken – die Schweden bissen sich künftig die Zähne an der Schanze aus. Die Dänen stellten 1672 zusätzlich noch Kanonen auf. Noch bis 1865 war die Hetlinger Schanze Privatstrand der dänischen Könige. Heute erinnert nur noch eine Infotafel an die kriegerische Vergangenheit.

Der NABU hat unweit davon einen elf Meter hohen Beobachtungsturm errichtet. Vom „Schanzenturm“ hat der Besucher einen traumhaften Blick weit über Elbe und Haseldorfer Marsch.