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Hamburgs Zweite Bürgermeisterin: Katharina Fegebank will die Homo-Ampel

In Wien leuchten sie bereits, in Deutschland will jetzt München nachziehen. Und auch in Hamburg könnten sie demnächst Premiere feiern: die schwul-lesbischen Ampelpärchen.

In Wien leuchten sie bereits, in Deutschland will jetzt München nachziehen. Und auch in Hamburg könnten sie demnächst Premiere feiern: die schwul-lesbischen Ampelpärchen.

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dpa

Sie halten Händchen, ein Herz symbolisiert ihre Liebe. Und sie stehen für Toleranz. Die Homo-Ampeln erobern die Städte. Und auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), zeigt sich begeistert von den schwul-lesbischen Ampelpärchen.

„Das ist eine tolle Idee. Das wäre auch klasse für Hamburg“, erklärt Fegebank in ihrer Funktion als Gleichstellungssenatorin der Hansestadt. „Denn das ist ein starkes Signal im Alltag für die Vielfalt. Wir gucken uns an, wie man das umsetzen könnte.“

Der Siegeszug der Homo-Ampeln begann vor ein paar Wochen in Wien. Rund 50 Fußgängersignale wurden mit den besagten Pärchen bestückt. Anlass waren bevorstehende Events wie der Eurovision Song Contest und der Life Ball zugunsten HIV-positiver Menschen. Mit den Ampeln wollte die Stadt für mehr Toleranz werben.

Schnell wurde klar: Die Ampeln kommen so gut an, dass sie nicht mehr abgebaut werden. Selbst Merchandising-Artikel wie T-Shirts gibt es bereits. Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) schwärmt vom Kultstatus der Homo-Ampeln. Das sei „großartig für die Akzeptanz von lesbisch-schwulen Paaren und ein echtes neues Motiv für Touristen in Wien“, sagt sie.

Und das finden auch viele andere: Auf Facebook haben die Ampelpärchen bereits Tausend Fans. Die rechtsnationale FPÖ hingegen tobt, bezeichnet Vassilakou als „politisch unzurechnungsfähig“. Doch der Hype um die Homo-Ampeln geht weiter. Auch München zeigt sich begeistert, will zum Christopher Street Day nachziehen und solche Ampeln aufstellen.

Ob sie ebenso wie in Wien stehen bleiben werden, ist unklar. Und ob die Ampeln bald auch in Hamburg leuchten, wird sich zeigen. Klar ist, eine prominente Unterstützerin gibt es bereits: die Zweite Bürgermeisterin.


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