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Hamburg-Umfrage: Unsere Vorsätze für 2013

So fit und schlank möchten 2013 fast alle Hamburger sein.

So fit und schlank möchten 2013 fast alle Hamburger sein.

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dpa

Der Weihnachtsbraten war vorzüglich, die Plätzchen auch. Doch mit Rettungsringen und Schwabbelhintern durchs neue Jahr laufen kommt für viele nicht in die Tüte: Sport und Abnehmen stehen ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze! Die wöchentliche Umfrage der MOPO am Sonntag zeigt auch, dass die Hamburger recht positiv in die Zukunft blicken.

Hauptsache, abnehmen: Das Leben ändern steht voll im Trend – nur jeder Vierte hat keine guten Vorsätze. Vor allem soll 2013 der Speck weg: 38,7 Prozent wollen mehr Sport treiben, 35,3 Prozent abnehmen. Jeder zehnte der 500 Befragten will weniger Fleisch essen und von den Zigaretten loskommen. Beim Alkohol hören allerdings die Askese-Pläne der Hamburger auf. Nur fünf Prozent haben sich vorgenommen, weniger oder gar nicht mehr zu trinken. Und für die Umwelt das Auto stehen lassen will fast keiner.

Aber nicht nur um ihren Körperumfang wollen sich 2013 viele kümmern, sondern auch ihr Leben und ihre Finanzen in den Griff bekommen. Jeder vierte Hamburger hat sich vorgenommen, mehr zu sparen als im Vorjahr, jeder Fünfte will ordentlicher werden. Sich mehr Zeit für die Lieben nehmen wollen 17,6 Prozent.

Angst vor Krankheit: Jeder zweite Befragte im Alter zwischen 18 und 65 Jahren hat Angst, 2013 krank zu werden. Etwa jeder Fünfte fürchtet sich vor Mieterhöhungen, Streit mit der Familie oder dem Verlust von Freunden oder dem Arbeitsplatz. Nur 21 Prozent sehen 2013 angstfrei entgegen. Die Grundstimmung ist dennoch positiv: Nur 18,5 Prozent glauben, dass es ihnen 2013 schlechter gehen wird. Jeweils rund 40 Prozent gehen davon aus, dass es gleich bleibt oder sogar besser wird!

Mehr Geld für den Urlaub: Einige können das neue Jahr gar nicht erwarten – weil sie ihre Wohnung auf Vordermann bringen wollen (18,2 Prozent), eine Gehaltserhöhung kassieren werden (17,6 Prozent) oder einen neuen Job in Aussicht haben (16,8 Prozent). Rund 30 Prozent sind froh, weil sie sich etwas leisten werden. Das passt gut, denn gut ein Drittel ist auch der Meinung, 2013 mehr Geld zur Verfügung zu haben als 2012. Ein Viertel dagegen geht von weniger Einkommen aus. Wenn viel Geld ausgegeben wird, dann für die Freizeit: Die meisten Hamburger (52,9 Prozent) wollen 2013 eine größere Summe für Reisen ausgeben.

In Europa verreisen: Die Mehrheit (48 Prozent) zieht es dabei ins europäische Ausland. An zweiter Stelle steht Deutschland (29 Prozent). Jeder Vierte plant eine Fernreise.

Silvester-Feier: Vorher muss aber noch der Jahreswechsel begossen werden. Trotz aller Unterschiede bei Plänen und Ängsten, in einer Sache sind sich die Befragten einig: Der Rutsch ins neue Jahr muss gefeiert werden. 36,1 Prozent feiern mit Freunden, jeder Dritte stößt im Kreise der Familie an. 12,2 Prozent gehen auf eine Party und 7,7 Prozent tanzen in Clubs ins neue Jahr. Nur jeder Zehnte will Silvester nicht feiern oder alleine sein.