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Gans, Gottesdienst, Geschenke So feiert Hamburg Weihnachten

Die Hamburger Binnenalster im Winter

Die Hamburger Binnenalster im Winter

Foto:

hfr Lizenz

Geschenke, Essen, Tannenbaum, Kirchgang, Besuch – das alles sind Streitthemen, die gerade jetzt an Weihnachten den Familienfrieden zum Ende des Jahres nochmal empfindlich stören können. Albtraum statt „O Tannenbaum“ oder doch Weihnachtslust statt Winterfrust? So feiert Hamburg Weihnachten!

„Wie viel Geld geben Sie für Geschenke aus?“, „Wer bekommt überhaupt eins?“ und „Was kommt an Weihnachten eigentlich auf den Tisch?“ sind drei von insgesamt sechs Fragen der großen repräsentativen MOPO-Weihnachtsumfrage – und das Ergebnis überrascht.

Während im vergangenen Jahr noch 42 Prozent der MOPO-Leser meinten, dass ein schöner Braten auf den Tisch gehört, stimmten diesmal 31,9 Prozent für „Wienerwürsten und Kartoffelsalat“ ab – und katapultierten den Braten mit 29 Prozent aller Stimmen auf den zweiten Platz. 1,4 Prozent sparen sich den ganzen Koch-Trubel mit Klößen, Braten und Co. sogar ganz: Sie bestellen an Weihnachten einfach direkt beim Lieferservice.

Während im vergangenen Jahr 32 Prozent für Geschenke nur 50 Euro lockergemacht haben, scheint die Kauflaune in diesem Jahr zu steigen. Lediglich 16 Prozent geben bis zu 50 Euro aus, satte 32,8 Prozent bis zu 150 Euro – und 10,1 Prozent sogar mehr als 400 Euro. Beschenkt werden zu 56,3 Prozent der Partner, gefolgt von den Eltern (55,5 Prozent). Nur fünf Prozent schenken den Kollegen etwas.

Aber worauf freut sich Hamburg zu Weihnachten am meisten ? Auch hier ist das Ergebnis deutlich: Auf die Familie! 75,6 Prozent stimmten dafür ab. Für 27,7 Prozent ist das Festmahl unverzichtbar (im vergangenen Jahr noch mit 53 Prozent auf Platz 1) – und 14,3 Prozent meinen, ohne Alkohol geht unterm Tannenbaum nichts. Auf den Gottesdienst legen hingegen lediglich 11,8 Prozent Wert.

Und auch bei der Frage, ob an Weihnachten der Haussegen schief hängt, ist das Ergebnis deutlich: Liebe statt Hiebe ist das Motto bei 78,2 Prozent der Hamburger. Sie behaupten, dass sie sich über die Weihnachtstage nicht in die Haare kriegen, während sich 11,8 Prozent mit der Verwandtschaft streiten und 10,1 Prozent dem Partner aufs Dach steigen.

Das ganze Ergebnis: