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Er sorgte für Polit-Eklat: Alexander Wolf: Das ist der Asyl-Pöbler der AfD

Der AfD-Abgeordnete Alexander Wolf (48) sorgte mit rechten Parolen für einen Eklat in der Bürgerschaft.

Der AfD-Abgeordnete Alexander Wolf (48) sorgte mit rechten Parolen für einen Eklat in der Bürgerschaft.

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patrick sun

Sie wirken planlos, nerven den Senat mit skurrilen Anfragen – und haben in der ersten Bürgerschaftssitzung nach der Sommerpause prompt für einen Eklat gesorgt: Die Hamburger AfD-Fraktion lässt nichts aus, um sich unbeliebt zu machen.Am Mittwoch sorgte der Abgeordnete Alexander Wolf (48) mit fremdenfeindlichen Thesen für Unmut. Die MOPO erklärt den Flüchtlingspöbler.

Das geplante „Forum Flüchtlingshilfe“ stieß Wolf sauer auf, er sprach von „Massenimmigration“ und Flüchtlingen, die sich nicht integrieren wollen und nur aus wirtschaftlichen Gründen kommen. Die Linken verließen während der Rede den Saal, „Sie sind eine Schande für dieses Parlament“, wetterte die fraktionslose Abgeordnete Nebahat Güclü.

Es ist nicht das erste Mal, dass deutlich wird, wie weit rechts von der Mitte Alexander Wolfs politische Haltung angesiedelt ist. Der Rechtsanwalt, der seine Kanzlei am Rothenbaum hat, soll „Alter Herr“ der Burschenschaft Danubia in München sein – der bayerische Verfassungsschutz stuft diese als rechtsextrem ein.

In der „Burschenschaft engagieren sich einzelne Personen, die Beziehungen zur rechtsextremistischen Szene unterhalten oder in der Vergangenheit unterhalten haben“, heißt es im aktuellen Bericht. Auch bei Veranstaltungen der Burschenschaft würden seit Jahren immer wieder Referenten aus dem rechten Milieu dozieren.

Alexander Wolf war für eine Stellungnahme am Donnerstag nicht zu erreichen.


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