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Die Papa-Tagebücher: Wenn der Pillermann zum "Windsurfer" wird

Zwischen Himmel und Hölle: Aus dem neuen Leben eines Vaters.

Zwischen Himmel und Hölle: Aus dem neuen Leben eines Vaters.

Foto:

dapd

Es gibt eine bekannte TV-Aufnahme von Uwe Seeler. Ein Interview, Uns Uwe spricht, minutenlang, und seine Hand mäandert während all dieser Zeit in seiner Schrittregion umher. Und Michael Jackson, Gott hab’ ihn selig, hatte seine Hand ja öfter zwischen seinen Beinen als am Mikro.

Man weiß ja: Der Mann und sein Penis – das ist ein spezielles Spannungsfeld.

Neulich lernte ich, dass es einen Kabarettisten gibt, der mit seinem Penis und dessen Anhang auf der Bühne Figuren wie den „Windsurfer“ knetet. Der Mann reist mit dieser Show gar durch das Land und wird dafür gefeiert.

Ich weiß nicht, ob ich will, dass das eine Zukunftsperspektive für meinen Junior ist. Aber: Die Qualifikationen dafür scheint er mitzubringen.

Zu sehen ist das alltäglich auf dem Wickeltisch. Kaum ist seine Windel ab, zuckt Jonas’ Hand Richtung Pillermann. Er, man muss es so sagen, knetet, zerrt und reißt dann mit großer Intensität und Beiläufigkeit daran herum. Und wenn man ihn nicht stören würde, täte er das wohl stundenlang.

Ich empfand das anfangs als beklemmend. Wegen des Phantomschmerzes. Und auch weil man sich ja fragt: Ist das normal oder schon ein Spleen?

Ich sprach mit meinem Freund Thilo, Vater zweier Söhne, über das Thema. Auch er wusste von brutalen Knetereien zu berichten. Das ziehe sich über Jahre hin. Und einmal, so raunte er mir zu, habe sich sein Sohn in einem unbeobachteten Moment den gesamten Piephahn mit blauem Edding angemalt.

Nur für den Fall, dass der Penis-Kabarettist noch Anregungen für seine Show braucht ...



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