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Debatte im CCH: Aufstand gegen Großunterkünfte: Das sagen die Bürgerinitiativen

Die Anhörung im CCH

Volles Haus im Saal 2 des CCH: Hier tagte am Donnerstag der Stadtentwicklungsausschuss.

Foto:

Sun

Rund 500 Gegner von Großunterkünften für Flüchtlinge in Hamburg sind vom Gänsemarkt zum CCH gezogen, um an der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Saal 2 teilzunehmen. Die Veranstalter vom Dachverband „Initiativen für eine gelungene Integration in Hamburg“ hatten 1.500 Teilnehmer angemeldet.

„Demokratie statt Olaf-Scholz-Gettos“ und „Nein zu Gettos“ steht auf den Transparenten. Neun Bürger-Inis aus dem ganzen Stadtgebiet haben ihre Mitglieder mobilisiert.

Video: Demo gegen Großunterkünfte für Flüchtlinge: Rote Karte für Olaf Scholz
Rund 500 Menschen zogen am Donnerstag vom Gänsemarkt zum CCH.

Zwei Demonstrantinnen von der Rissener Initiative „Vorrang für Integration und Nachhaltigkeit“ haben Olaf-Scholz-Masken aufgesetzt: „Ich habe Angst, dass der Stadtteil kippt“, sagt Edith Marx (50), „besonders die Situation an den Schulen wäre dramatisch. Die Schüler werden doch jetzt schon in Containern unterrichtet.“

Steffen Haack (43) von der Hummelsbütteler Initiative wirft dem Senat vor, die Flüchtlingskrise zu „instrumentalisieren, um Wohnungsbau auf der grünen Wiese zu betreiben“.

Im CCH dürfen alle Bürger-Initiativen ihre Anliegen kurz vortragen. Bernd Dörsing (49) wird für die Billwerder Ini „Integration ja, Getto nein“ sprechen. Er nennt die Anhörung vor dem Ausschuss eine „Alibi-Veranstaltung“: „Jede Ini hat fünf Minuten Zeit, das ist eine Massenabfertigung.“

Für Klaus Schomacker vom Dachverband hat die Anhörung dennoch einen Sinn: „Es werden Wortprotokolle geführt. Es kann später keiner der Politiker sagen, sie hätten nichts von den Problemen gewusst.“

Nach der Anhörung wollte der Ausschuss Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt befragen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite von den Problemen der einzelnen Stadteile.

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