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Brandanschlag: In eigener Sache: Danke für all die Solidarität

Ein Schild der "Mopo" leuchtet vor dem Verlagsgebäude.

Ein Schild der "Mopo" leuchtet vor dem Verlagsgebäude.

Foto:

dpa

Ja, wir sind bestürzt über den Brandanschlag auf unser Verlagshaus. Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass eine Zeitungsredaktion in einer so weltoffenen und liberalen Stadt wie Hamburg direkt angegriffen wird. Zum Glück waren zu dem Zeitpunkt, als Molotow-Cocktails durch die Fenster flogen, keine Mitarbeiter mehr im Haus!

Wir wissen bislang nicht, wer die Täter waren und warum sie sich die MOPO als Ziel ausgesucht haben. Am Donnerstag, nach den furchtbaren Anschlägen von Paris, titelte die MOPO „So viel Freiheit muss sein!“ und zeigte dazu einige der Karikaturen, für die unsere Kollegen in Frankreich ermordet wurden. Es hilft niemandem, jetzt voreilige Schlüsse zu ziehen. Die Polizei ermittelt noch.

Wir halten unser Titelblatt nach wie vor für richtig und für wichtig. Es ging und geht uns nicht um Provokation, sondern darum, Haltung zu zeigen. Gegen den irren Terror religiöser Fanatiker, für die Freiheit von Presse und Meinung. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern: Wir beziehen weiter Stellung, wir bleiben MOPO.

Und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die große Welle an Solidarität, die uns gestern von Lesern, Kollegen aus der halben Welt und vielen, vielen Hamburgern erreichte. Das tut gut und das macht Mut. Merci.



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