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Blutiger Angriff im Gerichtssaal: Kommt Chris Z. in die Psychiatrie?

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Der 39-Jährige Chris Z. (vorne) sitzt im Gerichtssaal und erwartet sein Schicksal.

Foto:

dpa

In dem Prozess um den 39-jährigen Chris Z., der im Januar seine Ex-Freundin im Gerichtssaal attackierte, hat das Hamburger Landgericht gestern beschlossen, das Verfahren an eine Große Strafkammer zu überweisen.

Der verurteilte Mörder Chris Z. griff seine Ex-Freundin, die während eines weiteren Prozesses gegen ihn aussagen wollte, mit einer selbstgebauten Waffe an und fügte ihr Schnittverletzungen am Hals zu.

Bei dem Gegenstand soll es sich um eine angespitzte, mit einer Klinge versehene Zahnbürste gehandelt haben.

Nun könnte Chris Z. in eine psychiatrische Klinik kommen. Denn: Die Große Strafkammer kann dann über eine mögliche Unterbringung entscheiden.

Wegen des Angriffs läuft gegen den vielfach vorbestraften Angeklagten ein Ermittlungsverfahren wegen Mordversuchs.

Vermutlich im Sommer beginnt das Verfahren nun erneut.