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Ausstellung in Hamburg : Zensur-Streit um die Burka-Barbie

Eine der „verbotenen“ Collagen: Eine Barbie wird nach und nach in einer Burka verhüllt. Behörden-Mitarbeiter befürchten, dass dadurch Gefühle von Muslimen verletzt werden.

Eine der „verbotenen“ Collagen: Eine Barbie wird nach und nach in einer Burka verhüllt. Behörden-Mitarbeiter befürchten, dass dadurch Gefühle von Muslimen verletzt werden.

Foto:

Sabine Reyer/hfr

Skurriler Streit um zwei Fotocollagen: Die Bergedorfer Künstlerin Sabine Reyer wird ab Donnerstag ihre Werke in den Räumen der Finanzbehörde am Gänsemarkt ausstellen. Doch zwei ihrer Bilder dürfen nicht gezeigt werden.

Stein des Anstoßes ist eine mit einer Burka verhüllte Barbie. Denn nach Meinung des Kunst-Kuratoriums der Behörde könne dies die Gefühle muslimischer Mitbürger verletzen. Die Bilder dürften nicht gezeigt werden, so die Entscheidung.

Die CDU ist empört. Die Freiheit der Kunst gelte auch für Burka-Bilder, heißt es. Die Finanzbehörde betont, das Kuratorium bestehe aus ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern, die in ihren Entscheidungen frei seien. Die Künstlerin findet es bedauerlich, wird ihre restlichen 50 Werke dennoch in der Behörde ausstellen.