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Liebe, Schnaps und Rampensau-Routine: Wanda entfesseln die Große Freiheit

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Rampensau Marco Michael Wanda (29)
rockte am Sonntag über die Bühne der Großen Freiheit.

Foto:

www.malzkornfoto.de

Amore, Amore – natürlich haben Wanda am Sonntag ganz viel Liebe in der Großen Freiheit verteilt. Wenn die fünfköpfige österreichische Pop-Band in der Stadt ist, dann gibt es an der Abendkasse keine Chance auf  Karten mehr – der Kiezclub ist restlos ausverkauft.

„Scheiße, ich würde mit jedem von euch gerne einen Schnaps trinken“, ruft Sänger Marco Michael Wanda. Zur Begrüßung schleudert er den Inhalt seines Weinglases über die Bühne und springt gleich nach den ersten Strophen von  „Luzia“ in die kreischende Menge.

Über Schnaps singen die  Wiener gerne. Etwa in „Gib mir Schnaps“ und „Bleib, wo du warst“.  Aber in ihren Liedern geht es auch um Verrat, Trennung, Sterben und – natürlich – Liebe.

Bei „Meine beiden Schwestern“ darf Wanda seine Stimme schonen und das Publikum übernimmt textsicher. Marco Michael Wanda rast als Rampensau durch den Abend, schmeißt sich auf den Boden und tanzt Minuten später in der Menschenmenge mit. Trotzdem ist den fünf Burschen ziemlich viel Routine anzumerken.

Beim letzten Lied „1, 2, 3, 4“ soll das Publikum minutenlang in die Knie gehen, bei einigen reicht die Geduld aber nicht. Letztendlich hüpfen dann aber doch alle gemeinsam und singen Wanda zum Abschied ein  „Es ist so schön bei dir“ zu.