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Absolutes Alkoholverbot: HVV: Wer säuft, muss 40 Euro zahlen!

Eine U-Bahn (Symbolfoto)

Eine U-Bahn (Symbolfoto)

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dpa

Viele Hamburger müssen sich umstellen. Schluss mit dem "Wegbier" in der S-Bahn. Und ab jetzt geht's "trocken" ins Fußball-Stadion. Denn: In Hamburgs Bussen und Bahnen sowie auf den Haltestellen gilt vom 1. September an ein absolutes Alkoholverbot!

Im ersten Monat werde für das Übertreten der neuen Regelung noch keine Strafe erhoben, teilte der Hamburger Verkehrsverbund am Dienstag mit. Wer jedoch ab 1. Oktober beim Trinken oder mit geöffneten Behältnissen von alkoholhaltigen Getränken angetroffen wird, muss 40 Euro zahlen!

Der HVV erklärte: "Seit geraumer Zeit ist der Alkoholkonsum im öffentlichen Nahverkehr bundesweit immer wieder ein Diskussionsthema. Im vergangenen Jahr hat der HVV bei einer repräsentativen Befragung festgestellt, dass 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im HVV-Gebiet ein Alkoholkonsumverbot in Bus und Bahn befürworten. Im Januar 2011 haben dann die im HVV-Beirat vertretenen Verkehrsunternehmen beschlossen, ein Alkoholkonsumverbot vorzubereiten. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um für die mehr als dreißig im Verbund zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen eine für alle akzeptable Regelung zu schaffen. Dieses Arbeitsziel ist nun erreicht." 

Ausgenommen vom Alkoholverbot sind die Hadag-Fähren sowie die Bahnen des Regionalverkehrs, welche die HVV-Grenzen in Richtung Schleswig-Holstein überschreiten. Dazu zählen die Nord-Ostsee-Bahn, die Nordbahn und DB Regio.

In den Zügen des Metronom, die im Süden des Verbundgebiets verkehren, besteht bereits seit Ende 2009 ein Alkoholkonsumverbot.