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39-jähriger BMW-Fahrer Hummelsbüttel: Horror-Crash im Drogenrausch

Der völlig zerstörte 3er BMW von Cemal Y. auf dem Poppenbütteler Weg.

Der völlig zerstörte 3er BMW von Cemal Y. auf dem Poppenbütteler Weg.

Foto:

TVR Lizenz

Horror-Crash in Hummelsbüttel: Auf der Flucht vor der Polizei ist ein 39-jähriger BMW-Fahrer in ein Familien-Auto gerast. Drei Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter eine 13-Jährige. Fatal: Cemal Y. stand unter Drogen.


Montagabend, gegen 19.15 Uhr: Cemal Y. und Beifahrer Ahmad B. (60) sind mit einem 3er BMW auf dem Poppenbütteler Weg in Richtung Poppenbüttel unterwegs, dabei fährt Y. zeitweise auf dem Gehweg. Bei diesem illegalen Manöver wird er von der Besatzung eines Streifenwagens beobachtet. Die Polizisten schalten das Blaulicht ein, signalisieren Cemal Y., dass er anhalten soll. Doch der Jenfelder denkt gar nicht daran – und gibt Gas.

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Nach einer kurzen Verfolgungsjagd rast Cemal Y. an der Einmündung der Straße Brillkamp über eine begrünte Mittelinsel und braust in die Gegenrichtung (Langenhorn) davon, die Polizisten folgen ihm. Nach knapp 500 Metern endet die Flucht in einem Trümmerfeld. Denn zur selben Zeit biegt eine entgegenkommende Mercedes E-Klasse links in die Glashütter Landstraße – es kracht!
Cemal Y. flüchtet zu Fuß, wird kurze Zeit später auf dem Gelände eines Altenheims gestellt. Offenbar steht der 39-Jährige unter Drogen. Einen Test lehnt er ab. Ein Richter ordnet eine Blutprobe an. Später stellt sich heraus: Cemal Y. hat nicht einmal einen Führerschein.


Der 39-Jährige bleibt bei dem Unfall unverletzt. Sein Beifahrer muss mit Schnittwunden in ein Krankenhaus. Von der vierköpfigen Familie aus Norderstedt, die im Mercedes saß, werden die beiden Töchter verletzt. Die 13-Jährige muss mit Kopf- und Augenverletzungen in eine Klinik. Ihre große Schwester (18) erleidet Beckenprellungen. Die Eltern (44 und 46) kommen mit dem Schrecken davon.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen Cemal Y. u.a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahrerflucht und Straßenverkehrsgefährdung.