Hamburg rockt

Und das machen die Vorjahressieger heute

Von Wiebke Tomescheit
Zweites Halbfinale im Kaiserkeller - hier im Foto: Liedfett. 21.04.2011
Zweites Halbfinale im Kaiserkeller - hier im Foto: Liedfett. 21.04.2011

Mit ihrem fröhlichen „Liedermaching Underground“, einem frechen Mix aus klassischem Songwriting und einer Prise HipHop, überzeugten Liedfett im vergangenen Sommer Publikum und Jury von „Hamburg rockt“ . In diesem Jahr geht der MOPO-Band-Wettbewerb in die zweite Runde. Wie ging es mit den sympathischen Musikern weiter? MOPOP fragte bei Gitarrist Lucas Uecker (23) nach.

MOPOP: Mit welchen Hoffnungen und Vorstellungen habt ihr euch damals bei „Hamburg rockt“ beworben?

Lucas: Wir wussten davon zuerst gar nichts! Die Mutter von Daniel (Anm.: Daniel Michel, Sänger) hat uns angemeldet! Wir haben dann kurz überlegt, ob wir wirklich mitmachen wollen, und uns die anderen Bands angeschaut, die dabei waren. Die haben uns total zugesagt – also haben wir mitgemacht.

Wie war der Wettbewerb für euch? Welche Erfahrungen habt ihr gewonnen?

Es war wirklich schön. Wir haben viele  nette Bands kennengelernt,  mit zweien davon haben wir auch immer noch Kontakt – Cheers Darlin’ und The Knights. Das Highlight war natürlich das Finale beim Hafengeburtstag!

Wie ist es euch seitdem ergangen?

Im Anschluss sind  wir mit dem „Kochbuch“-Album auf Tour  gegangen, weshalb sich die Zusammenarbeit mit Ferryhouse für das zweite Album ein bisschen verschoben hat. Wir haben uns natürlich auch zusammengesetzt und gequatscht, wie wir weiter vorgehen: Zum Beispiel haben wir beschlossen, ein ganzes Album aufzunehmen statt eine EP, wie es zuerst geplant war.

Hättet ihr euch das vor zwei Jahren träumen lassen?

Das hätten wir sicher nicht – es hat  sich wirklich alles so gefügt, wie wir uns das gewünscht hatten. Mit Ferryhouse Productions haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir langfristig zusammenarbeiten können, auf einer  total positiven Ebene.

Wie seht ihr eure Zukunft?

So ähnlich wie jetzt wär’ schon gut! Ich wünsche mir, dass wir weiterhin Spaß dran haben und machen können, was wir wollen. So langsam  können wir von der Musik auch leben, die Aussichten sind also positiv!

Würdet ihr jungen Bands raten, sich bei „Hamburg rockt“ zu bewerben?

Für Bands, die gesettelt sind und schon ein wenig Erfahrung haben: Auf jeden Fall!

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Datum:  16.1.2012
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