Großstadt-Oasen
Die schönsten idyllischen Oasen mitten in Hamburg.

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„Gut Karlshöhe“: Der Traum-Bauernhof in Bramfeld

Mirja Gudzuhn und Felix Tank mit Ziege auf der Weide. Die beiden machen auf dem Gut ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr.
Mirja Gudzuhn und Felix Tank mit Ziege auf der Weide. Die beiden machen auf dem Gut ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr.
Foto: www.patrick-lux.de

Sie misten den Stall aus, geben den Tieren Futter und sind glücklich dabei: Mirja Gudzuhn, Leopold Schawe, Mirela Hauck und Felix Tank. Die 19 bzw. 20 Jahre alten Abiturienten machen gerade ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an einem der schönsten und grünsten Orte, die Hamburg zu bieten hat.

Das „Gut Karlshöhe“ in Bramfeld. Aus dem ehemaligen Staatsgut des 19. Jahrhunderts, das auf Geflügelzucht spezialisiert war, ist ein Öko-Zentrum geworden, in dem Schüler, aber auch Erwachsene lernen, wie Natur funktioniert. „Dieses Gut ist ein echter Schatz“, schwärmt Mirela. „Hier gibt’s eine große Natur- und Klimaschutzausstellung, die den Besuchern den Wandel der Jahreszeiten in der Stadt Hamburg nahebringt. Das ist wirklich top!“

Daneben hat das Gut noch eine Menge mehr zu bieten: Ein gläsernes Energiehaus, in dem klimaschonende Heiztechniken demonstriert werden, einen richtigen Urwald, Teiche, in denen Frösche quaken, ein Abenteuercamp, in dem Schüler biwakieren, eine Streuobstwiese, einen Bauerngarten und und und. Alles mitten in einer Großstadt. Zu verdanken ist das der Hamburger Klimaschutzstiftung, die das Umweltzentrum 1989 eröffnete.

Bauernhof-Idylle in der Stadt: Seit 1989 ist „Gut Karslhöhe“ Ökozentrum. Früher war das ehemalige Staatsgut auf Geflügelzucht spezialisiert.
Bauernhof-Idylle in der Stadt: Seit 1989 ist „Gut Karslhöhe“ Ökozentrum. Früher war das ehemalige Staatsgut auf Geflügelzucht spezialisiert.
Foto: www.patrick-lux.de

Die Streuobstwiese ist das Betätigungsfeld von Leopold Schwawe, dem FÖJler aus Bahrenfeld. Er kniet zwischen den Pflanzen und bestimmt die Gräser und Blumen, die er vor sich hat. Er glaubt gerade ein ganz seltenes Exemplar entdeckt zu haben. Und er vergleicht die Pflanze mit Abbildungen in Fachbüchern. Um ihn herum wuchert es nur so. „Wir haben hier Ehrenpreis, Sauerampfer, Waldmeister, Breitwegerich und Schmetterlingsblütler“, zählt er auf. Außerdem gibt es mehr als hundert heimische Obstbäume – von Apfel bis Mirabelle. Nicht weit entfernt: Die Weide, auf der Schafe und Ziegen grasen. Hier ist der Arbeitsplatz von Mirja Gudzuhn und Felix Tank.

Kein FÖJler, aber häufiger Gast auf dem Gut Karlshöhe ist Anita Grell. Die 34-jährige Erzieherin wohnt ganz in der Nähe und sie erzählt, dass ihre Kinder den Ort lieben. „Einen schöneren Spielplatz gibt es nicht.“ Vor allem der längst ausrangierte verrostete Traktor, der noch als Deko-Objekt herumsteht, hat es ihnen angetan. Darauf herumzuklettern, am Steuer zu drehen und dabei „Brumbrum“ zu machen, ist für Santino (2), Gino (4) und dessen Sandkastenfreundin Luisa (3) einfach fantastisch!

Infos: www.gut-karlshoehe.de

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