Zigaretten, Alkohol und Cannabis werden bei Deutschlands Jugend immer unbeliebter: Das ist eines der Ergebnisse des Drogenaffinitätsberichts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der am Freitag in Berlin vorgestellt wurde.
Die Zahl junger Menschen im Alter zwischen 12 und 25 Jahren, die noch nie geraucht haben, stieg laut dem Bericht im vergangenen Jahr an. Nur noch 12 Prozent gaben an, zu rauchen. Bei den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ging auch die Beliebtheit von Alkohol und Cannabis zurück.
Anders ist das bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren: Bei ihnen ist der Alkohol- und Cannabiskonsum unverändert hoch.
Der Anteil der Befragten zwischen 18 und 25 Jahren, die angaben, in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal bei einem Anlass fünf alkoholische Getränke zu sich genommen zu haben, nahm 2011 auf knapp 42 Prozent zu (2009: 37,9 Prozent). Der Anteil der Cannabis-Konsumenten hat auf 39,2 Prozent zugenommen (2010: 35 Prozent).
Andere illegale, vor allem sogenannte harte Drogen spielen bei Jugendlichen eine untergeordnete Rolle.
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