Gesundheit
Infos zu Krankheiten und Symptomen sowie zu gesunder Ernährung, Psychologie und Sexualität

Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Gesundheitslexikon: Schnupfen (Rhinitis)

Schnupfen tritt meistens im Rahmen einer Erkältung auf.
Schnupfen tritt meistens im Rahmen einer Erkältung auf.
Foto: dpa

Bei Schnupfen (Rhinitis) kommt es in der Regel zu einer laufenden Nase sowie möglicherweise zu einem Kitzeln und Brennen in der Nase, Niesreiz und anschließendem Ausniesen von Nasensekret. Die Nasenschleimhaut ist gereizt, entzündet und geschwollen.

Schnupfen, medizinisch als Rhinitis bezeichnet, tritt bei Infektionen und Allergien, am häufigsten aber im Rahmen einer banalen Erkältung auf. Begleitend sind bei Schnupfen oft die Augen gerötet und tränen, die Nase ist zugeschwollen und man kann schlecht riechen und schmecken. Unter Umständen tritt gleichzeitig ein Reizhusten auf.

Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion zum Beispiel beim Niesen oder Sprechen übertragen. Allergiker leiden vor allem zur Pollenflugzeit unter Heuschnupfen und weiteren allergischen Reaktionen. In den meisten Fällen ist Schnupfen harmlos und klingt nach einiger Zeit von alleine wieder ab.

Je nach Ursache kann sich die dem Schnupfen zu Grunde liegende Infektion im Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausweiten und zum Beispiel eine Nasennebenhöhlen-Entzündung verursachen.

Der Arzt erkennt einen Schnupfen meist schon an den sichtlichen Beschwerden. Um aber die genau Ursache herauszufinden, untersucht er den Patient genau und stellt einige Fragen.

Abhängig davon, welche Ursache dem Schnupfen zugrunde liegt, kann er mit unterschiedlichen Maßnahmen und Mitteln behandelt werden. Bei einer leichten Rhinitis durch eine Erkältung helfen oft schon Hausmittel wie ein Dampfbad mit Kamille, Inhalieren von Dampf mit ätherischen Ölen oder Salzwasser-Nasenspray. Bei allergischem Schnupfen empfehlen sich Antihistaminika als Tabletten, Spray oder Tropfen. Bei anderen Erkrankungen, durch die ein Schnupfen auftritt, gilt es, die Ursache zu behandeln, damit die Symptome verschwinden.

Erfahren Sie mehr zu den Ursachen und der Therapie von Schnupfen.

Ein Text von
Weitere Meldungen Gesundheit
Oft ist Wassermangel eine Ursache für Kopfschmerzen. Dann hilft bereits ein Glas Wasser.

Aufgeblähter Bauch vom Kantinenessen, eine heftige Kopfschmerz-Attacke, Blut tropft nach einem Schnitt am Kopierpapier: Gut, wenn man gegen die Beschwerden im Job die passenden Hausmittel parat hat.  mehr...

Das ist alles Strategie: Babys schreien, damit ihre Eltern keine Geschwister zeugen und sie die ungeteilte Aufmerksamkeit haben, wie ein Harvard-Professor schreibt.

Babys sind viel cleverer, als man denkt: Laut einer neuen Harvard-Studie schreien sie nachts, damit ihre Eltern keine Geschwister zeugen. Eine schlaue Strategie, die den lieben Kleinen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern einbringen soll.   mehr...

„Murus berlinensis“ (Berliner Mauer)

wird aus Berliner Mauerstücken hergestellt. Damit soll etwa Patienten geholfen werden, die sich abschotten und unter Vereinsamung leiden.

Hätten Sie gewusst, dass sich hinter dem homöopathischen Präparat „Blatta orientalis“ eine Kakerlaken-Art verbirgt? Die Ausgangsstoffe von Globuli sind teilweise abenteuerlich. Von Hundekot bis Krötengift: Wir stellen absurde Beispiele vor.  mehr...

Aktuelle Videos
Abnehmen mit Fitmio
Gesundheit von A-Z

Quelle: Onmeda

Selbsttest