Sorge um Christian Müller. Der Cottbus-Kicker ist am Montag mit Verdacht auf eine Halswirbelverletzung in eine Münchner Klinik eingeliefert worden.
Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte sich in der ersten Halbzeit des Zweitligaspiels bei 1860 München verletzt und ging nach 40 Minuten mit Schmerzen vom Platz.
Vor der Cottbuser Bank wurde Müller, der weiter ansprechbar war, auf eine Trage gelegt und die Wirbelsäule stabilisiert. In der Kabine behandelte ihn ein Notarzt, bevor er zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die Lausitzer verloren nicht nur Müller, sondern auch das Spiel. Denn die „Löwen“ setzten zum Abschluss des 20. Spieltags ihre Erfolgsserie mit einem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Energie fort. Für die Lausitzer war es beim Einstand des neuen Trainers Rudi Bommer die insgesamt 100. Niederlage in der 2. Liga.
Die Tore für die Münchner erzielte am Montagabend vor 14 600 frierenden Zuschauern Benjamin Lauth in der 35. und 90. Spielminute. Nach dem fünften Sieg aus den letzten sechs ungeschlagenen Partien trennen 1860 als Tabellensechsten noch sieben Zähler von einem Aufstiegsplatz. Cottbus bleibt Elfter.
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