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Ronaldo & Co. auf Rekordjagd: Reals Riesen haben die Bayern-Schlaffis im Visier

Die Real-Spieler um Superstar Cristiano Ronaldo haben für Dienstag die Bayern im Visier.
Die Real-Spieler um Superstar Cristiano Ronaldo haben für Dienstag die Bayern im Visier.
Foto: dapd

Die Meisterschaft wurde kläglich abgeschenkt. Bayern-Coach Jupp Heynckes gratulierte dem BVB am Samstag schon vor dem eigenen Spiel zum Titel - irgendwie logisch, dass ein peinliches 0:0 gegen Mainz folgte.

Und jetzt haben die Real-Riesen die Bayern-Schlaffis im Visier. Die königliche Tor-Maschine rollt. Mit 107 Liga-Toren hat Real den eigenen Saisonrekord von 1990 beim 3:1 gegen Gijon am Samstag schon fünf Spiele vor Schluss eingestellt.

Mit Pokal und Champions League sind es 157 Treffer - mit einem weiteren Tor am Dienstag wäre der ewige Rekord des „Weißen Balletts“ um Alfredo di Stefano erreicht. Superstar Cristiano Ronaldo hat seine persönliche Bestmarke bereits geknackt und balgt sich mit Barca-Star Lionel Messi (beide 41 Liga-Treffer) um die Torjäger-Kanone.

Konnten in den letzten Liga-Spielen nicht überzeugen: Bayerns Franck Ribéry (l.) und Arjen Robben.
Konnten in den letzten Liga-Spielen nicht überzeugen: Bayerns Franck Ribéry (l.) und Arjen Robben.
Foto: dapd

„Diese Rekorde sind für die Leute, die sagen, Mou sei ein defensiver Coach“, ätzt José Mourinhos Assistent Aitor Karanka, der seinen Chef derzeit meist vor den Reportern vertritt, da der Portugiese die Medien hasst.

Real-Verteidiger Marcelo will schon im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales alles klarmachen und auswärts gewinnen: „Madrid ist immer Favorit!“

Man fragt sich, wie Bayern die Real-Maschine stoppen will. „Ich hoffe, dass wir die Mentalität ausstrahlen, für die der FC Bayern steht“, fordert Bastian Schweinsteiger. Doch genau die fehlte zuletzt.

Nur Uli Hoeneß bewahrte am Samstag Haltung, verweigerte Vorab-Gratulationen an den BVB und knurrte: „Dienstag, 20.45 Uhr, wichtiges Spiel!“ Wenn es schiefgeht, liegt die zweite Saison nacheinander in Asche.

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