Fußball
Berichte und Interviews rund um den Fußball der Ersten und Zweiten Bundesliga

MOPOSportFußball
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Fußball-Drama: Jugendliche (15 und 16) prügeln Linienrichter zu Tode

Der Linienrichter versuchte zu flüchten, wurde von den Jungen aber eingeholt und weiter misshandelt.
Der Linienrichter versuchte zu flüchten, wurde von den Jungen aber eingeholt und weiter misshandelt.
Foto: dapd (Symbolbild)

Eine Gewaltattacke auf einen Linienrichter erschüttert die Fußball-Welt. Der 41-jährige Unparteiische war am Sonntag von drei jugendlichen Amateurfußballern aus Amsterdam brutal verprügelt worden. Am Montagnachmittag erlag er dann seinen schweren Verletzungen, wie sein Verein „BuitenBoys“ im Internet mitteilte.

Die Täter sind gerade einmal 15 und 16 Jahre alt. Am Montagmorgen sind sie unter dem Verdacht der schweren Körperverletzung festgenommen worden. Sie sollen den ehrenamtlichen Linienrichter kurz nach dem Schlusspfiff gegen den Kopf geschlagen und getreten haben, so dass er schwere Hirnverletzungen erlitt. Wohl alles nur, weil sie mit einer Entscheidung nicht einverstanden waren.

„Er flüchtete, doch die Jungs liefen ihm hinterher und misshandelten ihn weiter“, sagte ein Polizeisprecher. Einige Stunden später sei er zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei schließt weitere Festnahmen nicht aus. Nach Angaben niederländischer Medien stand auch der Sohn des Linienrichters auf dem Platz.

Sportministerin Edith Schippers reagierte entsetzt. „Das hat nichts mit Sport zu tun und kann unter gar keinen Umständen toleriert werden“, sagte sie im niederländischen Radio. Abgeordnete fast aller Parteien forderten ein hartes Durchgreifen gegen die Gewalt im Amateurfußball. Auch der niederländische Fußballbund KNVB reagierte geschockt. „Das ist entsetzlich für das Opfer und entsetzlich für den Fußball in den Niederlanden“, sagte ein Sprecher.

Weitere Meldungen Fußball
Bei der WM für gut empfunden, in europäischen Ligen eingeführt: Das Freistoßspray.

Spaniens Fußball-Schiedsrichter können ab sofort auf das bei der WM bewährte Freistoßspray zurückgreifen. Das Hilfsmittel wird zur kommenden Saison in den ersten zwei Profiligen eingeführt.  mehr...

Für Kevin-Prince Boateng war nicht nur die WM, sondern auch die Vorrunde relativ früh beendet.

Fußballprofi Kevin-Prince Boateng bedauert seine Kritik an der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht. Auch nicht, nachdem die DFB-Elf den Titel holte.  mehr...

Der Wechsel von James war 80 Millionen Euro teuer.

Nach der WM ist vor dem Transfer-Wahnsinn! Am Dienstag stellte Real Madrid den 80-Millionen-Neuzugang Rodriguez vor. Erzrivale FC Barcelona ließ sich „Beißer“ Suárez sogar noch eine Million mehr kosten!   mehr...







Abnehmen mit Fitmio